Object: Preußisches Landbuch

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zur Unterstützung fleißiger Schüler, welche einer christlichen frommen Fa- 
"Ulie angehören. 
Christiane Thamm, 
àufmmmS-Wiļtw- in Goldberg schenkte (1864) ber dortigen ©tobt 
Ş Thlr, mit der Bestimmung, daß die Zinsen derselben alljährlich 
am 11. Jull an verschämte Arme vertheilt werden sollen. 
Tharoultsche Fondation zu Breslau, 
von dem Prälaten Frhr. v. Tharoult zu Breslau herrührend (16841 
Er wendete 20,000 Gulden auf, und beaufsichtigte durch 22 Zahre 
fern Werk, deffen Zweck dahin ging, arme Leute, die nicht eben in ein 
0°1pltal wollen oder können, ohne Unterschied der Religion unentaelt- 
llch mit Medicin und ärztlicher Hülfe versehen zu lassen. Die F»n- 
oatlon, deren Kapital sich vergrößert hat, steht unter Aufsicht des Dom- 
lapltels; ein Arzt und ein Wundarzt behandeln gegen 1000 Kranke, 
theils in ihrer eigenen Wohnung, theils durch Gewährung von Recep 
ten und wundärztlichen Hülfsmitteln. Die Bedürftigsten erhalten auch 
Almosen zur Beköstigung. 
Thegen»Goriussches Stipendium, 
von Christine Th egen zu Königsberg für ihre und ihres Mannes, des 
Bürgermeisters Gorius, Verwandte fundirt, in deren Ermangelung 
auch andere arme Studircnde dieser Stadt zur Perception gelangen. 
Verwaltung hat der Magistrat. 
Th eil esches Legat. 
^.îe Zinsen von 500 Thlr. werden an zwölf Arme des ehemaligen 
'OeZlrks Grünstraße zu Delitzsch vertheilt. 
Theiniger, 
^artikulier zu Waldenburg in Schlesien lcgirte (1861) a) der evang. 
^chulknsse daselbst 1000 Thlr. und 100 Thlr. mit der Bestimmung, 
aß die Zinsen dieses letzteren Kapitals alljährlich unter die Chor 
naben vertheilt werden sollen; b) der Armenkaffe daselbst 200Thlr. ; 
k°« den Zinsen sollen städtische Arme am Christabende gespeist 
. Theke-Wegnersches Stipendium, 
de^ ^şņbinirte Stiftung bei der Universität Königsberg, von der Wittwe 
. wO Thiele, geb. Theke und von dem akademischen Senate, 
^ , Wandere dem Di. Wegner begründet. Das Kapital belief sich 
Oprunglich auf 580 Thlr. 78 Gr. 3 Pf. Die Hälfte der Jntercffen 
MemelschcS Stadtkind, insbesondere aus der Thekeschen Fa- 
le beziehen, die andere Hälfte für Söhne Königsberger Profefforen 
ìwendet Nrcrden, und der Rektor von jedem Stipendiaten 5 fl. be- 
imitcn. Im Jahre 1838 (Koch II. 560.) betrug das Kapital 395 
Kr. und zwei Stipendiaten bezogen jeder 6 Thlr. 
% . Heinr. The len, 
şi'^şier zu Aachen, und seine Schwester Marie Josepha schenkten dem
	        
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