Full text : Iceland 1930

Drammen  —  Drontheim.

Dramme»,  Hafenstadt  au  derSüdkuste
  von  Norwegen,  Amt  Vlläkcrud.  am
Drainsfjord,  35  km  von  Christiania,  mit
dieser  Stadt  sowie  mit  Kongsberg,  Nandsfjord
  und  Holmestrand  durch  Eisenbahn
verbunden;  (1876)  18,851  Einw.  Deutsches
Konsulat  (Amtsbezirk:  die  Zollstättedi-%
  ""b  Wmcßmub);  giimkfb.
cu  Norgcö  Bank,  DrammenS  Sparebank,
D.-Privatbank,  D.  og  Opl.  Kreditbank,
,Şô e /  T  Ģroşie  Dampfsägewerke  mit
Tischlereien,  Cichorien-  und  Holzinassefabrrken,
  Kupfer-,  Zink-  und  Nickelbergwerke,
  Brauerei  (1,600,000  Flaschen).
Die  eigne  Flotte  zählte  1871:  261  Segelschilfe
  von  109,617  Ton.  und  4  Dampfer
^  1879  wurden  hier  42  deutsche
Şchstfe  von  3488  T.  ein-  und  ausklariert.
DieEinfuhr  besteht  vornehmlich  in:  Baumy:
  »nbMmarc»,  %o%m,  @cr9(,
pcut^nb  ßorf  Meilißt  ist.  $)cr
f üvt  lieht  zum  großen  Teil  über  Christia-U<
 L;  ^'eil  dort  die  großen  Schiffe  ankern.
Dresden,  Hauptstadt  des  Königreichs
*  erst  der  Elbe,  Eiseiibahnknotenfui:
  b,e  Berlin,  Sei^iß
(Dobeln  und  Nrcsa),  Bodenback,  Görlitz
und  Chemnitz;  (mao)  220,216  Einw.
Konsulate  für:  Argentinien,  Brasilien,
Chile,  Italien,  Niederlande,  Portugal,
Schweden  und  Norwegen,  Spanien,
Fondsbörse,  Produktenhandelsbörse  (Bersanimlungen
  Dienstags  und  Freitags);
Handels-  uiid  Gewerbekammer,  Handelsgericht. ­
  —  Unter  den  zahlreichen  Industrien ­
  sind  vorzüglich  neniienswcrt:
Brauerei  und  Fabrikation  von  Mineralwässern, ­
  Pianoforteban,  Nähmaschinensabrikation,
  Strohhut-,  Kunstblumenuild
  Federschmuckmanufaktlir,  Thon-  und
Fayence  rc.  Nach  den  Bereinigten  Staawu
  exportierte  D.  1879  für  4,044,457  Mk.,
%  4,032,185  Wf.,  »,%  oW  bic
Hälfte  Porzellan  und  Glas,  ferner  Spitzeii
und  Stickereien,  Pianinos,  Papierwaren.
'D.  ist  Station  derElbdanipfschiffahrtö-Wcllschaft
  zu  Magdeburg,  Sitz  der  Säch-11ch
  -  Böhmischen  Dampfschissahrtsgesell-169


massas
Mk.)  und  seit  1881  der  Elbc-Schleppchlffahrtsgesellschaft
  (vgl.  Elb  ^-Kreditwesen. ­
  Die  Ncichsbankstelle  hatte
1880  einen  Gesamtumsatz  von  752,iMill.
Mk.,  davon  Wechselverkehr  205  Mill.,
Giroverkehr  532,5  Mill.  Mk.  Die  Sächsische ­
  Bank  zu  Dresden  (eingezahltes  Ak-^#(,1:30^0.
  m.)  ^Uclõ.^m,.
1880  Wechselbestände  39,621,680  Mk.,
Banknote,i  im  Umlauf  39,163,000  Mk.
Andre  Geldinstitute:  Agentur  der  Geraer
Bank.  Agentur  der  Leipziger  Bank,  Dresdener ­
  Bank,  Filiale  der  Allgenieinen  Kreditanstalt, ­
  Landständische  Bankfiliale,  Sparund ­
  Vorschußverein.  —  EinWollmarkt
findet  13.  und  14.Juni  statt.—D.  hat  wegen
semer  schönen  Umgebungen  und  der  Nähe
der  Sächsischen  Schweiz,  namentlich  zii
Pfingsten,  emcn  kolossalenPersonenvcrkehr
auf  Eisenbahnen  und  Dampfern;  auf  letzter» ­
  wurden  15.—18.  Mai  1880  in  362
Fahrten  rund  160,000  Personen  befördert
(^.fO"^,»),
stadt  des  gleichnamigen  norweg.  Stifts,
mn  gleichnamigen  Fjord  und  der  Bahn
D.  -  Christiania;  Station  der  Dampferlunen:
  R.  Sloman.jnn.,  Bergenöke  og
Nordenueldske  DampskibselSkab,  St.  Pe-(1876)

22,152  Emw.  Deutsches  Konsulat  (Amtsbezirk: ­
  der  Zolldistrikt  D.  mit  Ausschluß
des  Zollstättedistrikts  Namsos);  Börse
Norges  Bank  (Hanptsitz),  Throndhjem
Privatbank.  Nordenfjeldöke  Kreditbank.  —
Fischerei,  Schiffahrt  und  Handel  sind  bedeutend. ­
  1872  besaß  D.  71  Segelschiffe  von
11,511Ton.und  14  Dampfer  von  4233T.
Es  liefen  1878:  293  Schisse  von  82,921  T.
ein,  213  Schisse  von  71,438  T.  aus.  Bon
dem  gesamten  Ranmgchalt  von  143,359  T.
entfallen  111,291  T.  auf  die  Dampfer.  Aus

besteht  in  Nahrungsmitteln,Mannfaktnrwaren
  und  Fabrikaten  jeder  Art;  die  Ansfuhr
  (6,6  Mill.  Mk.)  in  Fischen,  Hafer
Fellen,  Thran,  Kupfer,  Schwefelkies,  Holz'
            
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