555
borenen Kindern von der Krankheit befallen sind.
fort, dann ergeben sich im ganzen folgende Zahlen:
MM der Erkrankten
bzw
{|
7
Fährt man so
?
—J
Zw
Der Unterschied zwischen den Zahlen der Kolonnen a und b
st nicht mehr auffallend groß; im Durchschnitt sind die Zahlen
jer ersten Kolonne 4%, größer als die der zweiten, was darauf
leuten sollte, daß die früher geborenen Kinder etwas häufiger als
lie später geborenen Kinder von Tuberkulose befallen werden. Jeden-
falls ein Teil des Unterschieds aber ist immer noch formell, da die
Zahlen auch hier nicht homogen sind. Um dies einzusehen, kann
man sich der Einfachheit halber vorstellen, daß jede tuberkulöse
Person in ihrem 30. Lebensjahre der Beobachtung unterzogen wird
und daß die Beobachtung im Jahre 1910 durchgeführt worden ist.
Die 81 Personen, die als Nummer 6 in Familien mit 6 Kindern
gezeugt worden sind, haben also etwa im Jahre 1880 das Licht der
Welt erblickt; das gleiche gilt hinsichtlich der 74 in derselben Fa-
miliengruppe gezeugten Erstgeburten. Aber die betreffenden Ehen
wurden zu verschiedenen Zeiten geschlossen, angenommen in den
Jahren 1869 und 1879. Vermutlich werden dann zahlreichere Beob-
achtungen hinsichtlich der im Jahre 1879 als der 1869 eingegangenen
Ehen vorliegen, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil die Be-
völkerung in dieser Zeit recht erheblich gewachsen ist. Der Unter-
schied der Zahlen der Kolonnen a und b wäre also noch mehr zu
reduzieren,
Es geht aus diesen Betrachtungen hervor, wie kompliziert die
anscheinend einfache Frage nach dem Einfluß der Geburtsnummer
ist, wenn man nicht über ein nach allen Richtungen hin durchsich-
tiges Material, in dem sich die Zahlenreihen vollständig homogen
gestalten lassen, verfügt. Das hier betrachtete Material leidet unter
genau denselben Mängeln wie ein einseitiges, den Büchern eines
Krankenhauses entnommenes über Sterbefälle oder Krankheiten. Sollen
solche Schwierigkeiten überwunden werden, dann kann man z. B.