Mecklenburg.
so Eigenbetriebe
71 71 72 72 72 73 73 74 75 75 76 76 76 76 77 77 78 79 79 79
30 80 81 81 81 83 83 85 85 87
31 91 91 94 94 96 98
L01 105 112 117 126
130 1837
148 148 149
163 185
281
87 Pachtbetriebe
71 73 73 73 73 73 74 75 75 76 77 77 78 78 78 78 79
30 80 80 81 81 81 82 82 83 83 83 84 84 85 85 85 85
36 87 88 89 89
d1 91 93 93 94 05 96 96 97 98 98 98 98 99
100 100 102 103 104 107 108 109 109 109
110 111 215 115 118
125 126
132 136 136 137 138
143 146 148 159
160 167 168
170 176 177
180
341
Die dritte Erhebung zum 30. Juni 1929 weist in verschiedenen
Gebieten eine — wie aus einer Gegenüberstellung des Gesamt-
materials mit dem Vergleichsausschnitt hervorgeht — verbesserte
durchschnittliche Bonität der erfaßten Betriebe aus. Das Jahr
1928/29 leitete den Ausscheidungsprozeß unter den landwirtschaft-
lichen Großbetrieben ein und zwang die Genossenschaften, die durch
Zusammenbruch oder bevorstehende Liquidation lebensunfähiger
Betriebe beendeten Geschäftsbeziehungen zur Erhaltung ihres
Geschäftsvolumens durch Werbung neuer Kunden zu ersetzen. Diese
Entwicklung wurde dadurch begünstigt, daß sich der Privathandel
mn den Krisengebieten vielfach als leistungsschwach erwiesen hat.
Ein weiterer Abbau genossenschaftlicher Forderungen gegen
hochverschuldete Betriebe ist durch die im wesentlichen im Wirt-
schaftsjahr 1928/29 unter Garantie der öffentlichen Hand durch-
geführte Umschuldungsaktion erfolgt.
Diese Faktoren brachten insgesamt keine Besserung der Lage in
den bedrohten Gebieten, wohl aber bahnten sie durch die Entlastung
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