Object: Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

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Divisionsmethode: 
I. .Verrechnung als Mengen-, Maß - oder Gewichtsspesen: 
Kostenanteil für das Stück, Dutzend etc., für 1 ! hl, 1 cbm, 1 kg, 
100 kg, Tonne. 
Zuschlagsmethoden: 
II. Verrechnung als Wertspesen (ProzentZuschläge): 
Kostenanteil ist proportional 
a) dem Einkaufswert (Materialwertaufschlag), 
b) den Arbeitskosten (Lohnaufschlag), 
c) einem Teil der Produktionskosten (Zuschlag 
auf Materialwert und Lohnkosten) oder dem gesamten 
Herstellungswert (Material, Löhne, Betriebsun 
kosten), 
d) der Summe der Lohnkosten und Betriebs 
kosten. 
Der 
Die Unkosten werden verteilt 
e) durch Zuschläge, die für den Materi alwert und 
für die Lohnkosten besonders berechnet sind, 
f) durch Lohnaufsehläge, die nach Arbeitskate 
gorien oder Arbeitsplätzen differenziert sind. 
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HI. Verrechnung als Zeitkosten (Stundenaufschlag): 
a) Verteilung auf die Arbeitsstunden, 
b) „ „ „ Arbeiterstunden, 
c) „ „ „ Lohnstunden, 
d) ,, ,, den Arbeitstag. 
Die Unkosten werden demnach verteilt im Verhältnis zum 
Material (Menge oder Wert), zu den Arbeitskosten (einheit 
liche oder differenzierte Lohnzuschläge) oder proportional der Arbeits- 
zeit. In diesen Fällen wird der Verteilungsschlüssel auf einen 
Wert bezogen. Die übrigen Verrechnungsweisen berechnen den 
Kostenanteil proportional einer Summe von Einzelwerten 
(Material und Löhne; Material, Löhne und Betriebskosten etc.), so 
daß die Höhe des Kostenanteils stets mindestens von zwei Faktoren 
abhängig ist. Schon die Übersicht läßt erkennen: daß nicht alle 
Methoden gleichmäßig anwendbar und genau sind; 
daß jeder Verteilungsmodus Fehlerquellen in sich 
schließt; daß in einer Unternehmung unter bestimmten Pro 
duktionsverhältnissen gleichzeitig mehrere dieser Ver 
teilungsschlüssel an den verschiedenen Produktions 
stellen Verwendung finden müssen. 
Löitner, Selbstkostenberechmmg-. 7. Aufl. 
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