thumbs: Preußisches Landbuch

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' il . gr-, NkU'Borpommersche Wilh elms - Stiftiwg. 
von den Standen 1865 bei Gelegenheit der 50jährigen Feier der Ber 
einigung der Provinz mit Preußen aus Landesmitteln begründet. Aus 
den Zinsen sollen Offizieren, Portepee-Fähnrichen und einjährigen Frei 
willigen der preußischen Armee, die in Neu-Borpammern geboren und 
vor dem Feinde invalide geworden, Unterstützungen außer den ihnen 
zustehenden Pensionen gewährt werden. 
Wilhelius-Siistiiiiz zu Roßla. 
Durch Testament des 1826 t Grasen Wilhelm zu Stolberg-Roßla 
begründet, erstreckt sie sich aus sämmtliche Trte der Grafschaft Stolbrxg- 
Noßla mit Ausschluß des (erst 1835 dazu 
Tas Bermögeu der Stiftung, belief sich*1862 aus nahe an 419,000 
Thlr. lfl Hypotheken und Staats-Papieren; apf dasselbe sind verschie- 
denss Legate im 
dem verschiedene, 
hörende Pensionen; ... w« 
16,700 Thlr. ist nach Abzug der Verwaltungslosten (770 Thlr.) zur 
Zeit in der Weise vertheilt, daß 2000 Thlr. zur Erhöhung der 
Schullehrer-Besoldungen, 410 Thlr. als Besoldungs-Beitrag für nach 
dem Tode des Grasen Wilhelm neu angestellte Lehrer, 50 Thlr. zu 
Gratifikationen für Lehrer, 100 Thlr. als Zuschuß für emeritirte Leh- 
rer, 100 Thlr. zu Pensionen für Lehrer-Wittwen, 350 Thlr. zu Schul 
tüten, 300 Thlr. zur Dotation neu begründeter Schul-Stellen, 150 
^Lylr. für das Anschaffen und Einbinden von Schulbüchern, die den 
Kindern nach Verhältniß der Bedürftigkeit der Eltern zu einem billi- 
geren als dem Einkaufspreise abgelassen werden, 135 Thlr. für die 
bestehenden ^chulkassen, 600 Thlr. zur Erziehung von 12 Waisen 
0U L bil ^wattige Ersparnisse werden 'als Kapital gesam- 
, lU ^"îersttttzung und Ausbildung armer Lehrer- 
Klnder, 51 Thlr. als Beitrag zuin Schullehrer-Wittwen^nstitut ver 
wendet werden. Noch wird aus den Ueberschttsien ein Ban-Fonds für 
Kirchen- inib Pfarr-Gebänd^nNd tin Understützückgs-Fvnds für Pfarrer 
Ñ^Udet. Dir Stiftung chat einen eigenen Bttwaltuügsrath unter Obev- 
Aufsicht des gräflichen Konststorit. 
Millii-Im, atipcntnim. 
ÍUI ""'-' ^îiftttNg unter dem Nauicu „Köllig 
gegründet Werde, deren Eiuküiifte zu acht durch den Minister der geist 
lichen Angelegenheiten zu verleihenden Stipendien für je einen Stü- 
dlrenden der vier Fakultäten verwendet werdeii sollen. Jedes der Sti 
pendien beträgt 50 Thlr. für das Jahru i Kommcrziea--Nath Flatau 
vermehrte 1864 die Zahl dieser Stipendien um zwei, und diese Spe 
zial-Stiftung erhielt unter dem 9. April 1863 die Genehmigung 
»üt der Bestimmung, daß die hinzugekommenen Stipendie» von dem 
Minister der geistlichen Angelegenheiten ohne Unterschied des Bekennt-
	        
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