Full text: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov] (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 4)

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(1176) 1868 Sept. 16 
unterdrückte, ditto die Resolution über das Buch nur unter high 
pressure seiner Korrespondenz einverleibte, endlich die deutsche 
Resolution über den Krieg verfälscht hat. Er sagt, ein europäischer 
Krieg sei ein Bürgerkrieg, statt, wie es in der deutschen Resolution 
heißt, that „a war between France and Germany was a civil war 
forthe profitof Russia“. Letztres läßt er ganz weg. Da- 
gegen legt er den Deutschen und Engländern den belgischen Blöd- 
3inn unter, to strike against war. 
Andrerseits hat er Verdienst durch seine Reports. Das Kurze 
und Lange der Geschichte ist, daß ihm erklärt wird, er solle künf- 10 
lg nur als Reporter figurieren, indem der Council ihm die 
Reisekosten, die Times die Artikel zahlt. Aber er wird nie 
mehr als Delegate ernannt. So bewahrt vor dem Conflict of 
fractions. 
Leßner sagt, daß, wenn wir so viel durchgesetzt, obgleich so 15 
wenig vertreten auf dem Kongreß, der fast ganz belgisch (mit Zu- 
satz von Frenchmen) war, dies dem Umstand geschuldet, daß in 
allen entscheidenden Punkten die belgischen Arbeiter, ihren Brüss- 
ler leaders zum Trotz, mit London stimmten. Moses soll den 
besten speech gegen die Proudhonisten gemacht haben. Tolain 26 
war so wütend, daß er nicht auf dem Bankett erschien. Nicht nur 
ist der Zentralrat hier wieder ernannt, sondern die von uns puri- 
Ffizierte Liste der Mitglieder angenommen. Vesinier hat in 
4 Wochen Beweise seiner Verdächtigung gegen Tolain an eine 
Kommission nach Brüssel zu schicken. Wenn sie nichts sind %# 
(und sie sind nichts), hat der Kongreß ihn bereits konditionell 
ausgeschlossen aus der Gesellschaft als Verleumder. Der 
Abgeordnete der French branch brachte eine Anklageschrift gegen 
den General Council vor, worin u. a. auch das modeste Verlangen, 
daß das französische Mitglied des General Council von der F rench so 
branch zu ernennen sei. Es wurde darüber zur einfachen Tages- 
ordnung geschritten (ganz, wie wir im General Council mit den 
zrievances der Kerls verfuhren). 
Liebknecht hat eine ganz nutzlose (und sogar statut- 
widrige) Dummheit zu Nürnberg begangen, indem er den Leu- 33 
ten das konfuse Wischiwaschi Beckers als ProgrammderIn- 
ternationalen Arbeiterassoziation aufdrang. Sonne- 
mann bemerkte mit Recht, daß dies ein quid pro quo sei. Aber 
Herr Wilhelm wollte demokratischen Kohl für die 
„Volkspartei“! 
Meißner schrieb wenige Zeilen vor einigen Wochen. Er könne 
erst in einigen Wochen abrechnen. Es scheine ihm, daß bis jetzt 
noch nichts an Profit herausgekommen sei. Ich schicke ihm 
heute Times und Liebknecht und Zukunft, Die Annonce mußt 
Du machen. Ich kann mein eignes Buch nicht annoncieren. Auch 4 
Z. 13 (So)—14. 21 (Nicht) —23. 
24. 140
	        
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