Full text: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov] (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 4)

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(1187) 1868 Sept. 30 
gen wollte; es bleibt nun abzuwarten, ob ihm das gelingt, was ich 
nicht glaube. Trades business ist Geldgeschäft, und da hört die 
Diktatur von selbst auf. Und so einfach geht die Substitution doch 
nicht, wie der bonhomme das glaubt. 
Der Council kann und darf nur dann Partei ergreifen, wenn er 
direkt oder indirekt selbst angegriffen oder die Grundsätze der 
Assoziation verletzt werden. So hat er’s auch damals mit den Pari- 
sern gemacht. 
Dabei: was ist bis jetzt Wilhelmchens Organisation, was die 
Folge des Nürnberger Beschlusses? Haben sich Vereine wirklich ı 
angeschlossen, Beiträge gezahlt etc.? Ich weiß nichts davon. Und 
was will Wilhlelm] tun in Beziehung auf Schwl[eitzers] Strike Or- 
ganisation? Was will er noch organisieren? Das ist mir alles noch 
sehr unklar. 
Ferner: Welche praktische Wirkung würde es haben, wenn Du ı: 
und der Generalrat eine Proklamation gegen die Lassalleaner er- 
ließest? Ich glaube sehr wenig, höchstens die, daß die Sekte als 
solche um so fester zusammenhielte. Und was ihnen vorwerfen? 
Daß sie sich nicht unter W. Liebknecht stellen? Solange die Kerls 
Vertrauen in Schwleitzer] haben, und solange Lliebknecht] und x 
Schweitzer] sich zanken, ist alles Predigen von Einigung pure 
Torheit, 
Literarisch den Lassallekram angreifen, ist ganz was 
anders. Aber ihn sozusagen in den Bann tun, kann die sonst aus- 
einanderfallende Sekte nur wieder befestigen. 
Dem Schwleitzer] würde ich gelegentlich über seine Diktatur- 
prätension auch einiges aufstecken, wenn Du ihm überhaupt 
schreibst. Er wollte Dir ja erst die Vorlagen schicken. 
Apropos! Der Brief von Eichhoff lag nicht bei. 
Vogt. Hierüber konnte ich Dir nicht schreiben, da Schorlem- 30 
mer an den Lakes war und ich natürlich selbst keine Fragen stellte. 
Ich habe gestern schon vorläufig erfahren, daß die Vorlesung die 
Kosten nicht gedeckt hat, daß V[ogt], obwohl er stets seit einem 
Jahr dieselbe Vorlesung hält, dennoch sehr holprig und verbum- 
melt sprach, sich oft wiederholte etc. Nach der Vorlesung setzten 3; 
sich einige Leute mit ihm ins Eßzimmer, wo der brave Vogt aber 
von dem unitaren Pfaffen Steinthal (Bruder von Weerths), einem 
alten langweiligen Sprachlehrer Kalisch und noch einem Kerl so 
mit Fragen über den Affenprozeß ins Gebet genommen wurde, daß 
ihm Hören und Sehen verging, und er sich baldigst drückte. Er ws 
soll sich überhaupt hier sehr geniert und ungemütlich befunden 
haben, während er in Bradford sehr fetiert wurde und obendrauf 
war. Zu Davisson hat er einige Äußerungen getan, die diesen nach- 
her zu der Bemerkung veranlaßten. hiernach könne er nur ein ganz 
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7 30— 44 —
	        
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