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(1286) 1869 Juli 3
durchaus nicht polarisch entgegengesetzt sind, wie er bei seiner
Zeitungsverwaltung annimmt und was auch andre anzunehmen
haben, wenn sie nicht suspects werden wollten.
Unser Wilhelm ist Sanguiniker und Lügner. Also wohl wieder
starke Übertreibung in Schildrung des Siegs über Schweitzer.
Doch ist jedenfalls etwas an der Sache. Schweitzer hätte den
Rücktritt in die Hatzfeldtsche Kirche nicht begangen, wenn nicht
in seinem eignen Verein erschüttert. Andrerseits hat er die allge-
meine Auflösung durch die tölpelhafte Inszenierung seines letz-
ten Staatsstreichs beschleunigt. Ich hoffe, daß in Folge dieser Ge- ı
schichte die deutsche Arbeiterbewegung endlich aus dem Stadium
der Lassalleschen Kinderkrankheit heraustreten und das Resi-
duum derselben in bloßer Sektierervereinzelung verkommen
wird,
Was nun die verschiednen „absoluten Gebote“ des Wilhelm z
angeht, so habe ich ihm geantwortet to this effect:
Ich fühle durchaus kein Bedürfnis, mich den deutschen Ar-
beitern zu zeigen, und komme nicht zu ihrem Kongreß. Wenn
sie erst wirklich der „International“ beigetreten und sich eine
anständige Parteiorganisation gegeben haben — und der Nürn-.z
berger Tag hat gezeigt, wie wenig bloßen Versprechen, Tenden-
zen usw. zu trauen —, wird sich by and by Gelegenheit finden.
Zudem muß clearly verstanden sein, daß die neue Organisation
ebensowenig „Volkspartei“ wie Lassallekirche für uns sein darf.
Wenn wir jetzt kämen, müßten wir ja gegen die Volkspar-
tei sprechen, was dem Wilhelm und Bebel doch nicht Recht
wäre! Und wenn sie — mirabile dictu — dies selbst zugäben,
müßten wir doch direkt unser Gewicht in die Wagschale
gegen Schweitzer et Cons. werfen, statt daß die Umwälzung als
freie Tat der Arbeiter selbst zu erscheinen hat,
Was die Vermöblung des „Manifests“ angeht, so würden wir
ıms das überlegen, sobald wir die Beschlüsse ihres Kongresses
etc. gesehn.
Seine 2 £ soll er halten und sich keine Sorgen über mein
Reisegeld machen. Ihr Auftreten gegen Becker belobe ich.
So viel darüber. — ;
Wegen des Meißner ist es wohl am besten, wenn ich mit ihm
spreche. Wenn Du übrigens Zeit hast (namentlich, wenn es Dein
Aug nicht geniert), etwas fertig zu machen, so ist leichter mit
als ohne Manuskript zu unterhandeln. So viel weiß ich, daß «
Meißner 5 Bogen 2 vorzieht. Je kleiner die Broschüre, desto
lästiger ihr Vertrieb, wie er mir selbst gesagt hat.
Was sagst Du zu dem Verfahren des tugendhaften Gladstone
und Puritaners Bright in Overend, Gurney et Co.?
Auch sehr schön des Bruce Erklärung wegen der Mold-Füsi- 4
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