Full text: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov] (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 4)

(1335) 1870 Jan. 25 
271 
Die französischen Blätter lese ich mit Dank und Interesse und 
schick sie morgen zurück nebst einigen Zukünften. Bei diesem 
Blatt wird es dem Leser wie dem Schreiber immer schwüler und 
schwieriger zu Mut. 
Es ist Postschluß, also adieu. Beste Grüße an Alle. 
Dein F. E. 
1336. Marx an Engels; 1870 Januar 27. 
27. Januar 1870. 
Dear Fred, 
Ich bin immer noch under treatment und Stubenarrest. Die 
Sache war etwas kompliziert durch kleine Karbunkel in der Nähe 
des Abszesses, der beinah Eigroß war. Aber in a few days all will 
be quite right. 
Sonderbar, wie die Ärzte verschiedner Ansicht. Dr. Maddison, 
5 der in Edinburgh in einem Hautkrankenhospital angestellt war 
und diese Branche auch jetzt noch neben seiner Praxis in einem 
Londoner Hospital bestellt, sagt, daß sie in beiden Hospitälern 
ganz gegen Arsenik für Karbunkeln, wohl aber Arsenik 
für Hautausschlag. Solange ich unter seiner Obhut, was mit die- 
% ser Woche endet, nehme ich natürlich seine Medizin. Sobald 
dies aufhört, werde ich den Arsenik regelmäßig für 3 Monate 
nehmen, denn il faut en finir. 
Einliegend der angedeutete Zettel von Wilhelm. Wenn Du ihm 
schreibst, schreib ihm doch (mit Bezug auf den Dir beigelegten 
% Wisch an mich) nebenbei 1., daß, wenn alle Journale so viel vom 
„18. Brumaire“ sprechen wie seins, nämlich gar nicht, es 
nicht wunderbar, daß Niemand davon hört; 2. daß, wenn (ich 
halte es für Humbug) die Sache nicht in Leipzig zu haben, man 
deswegen nicht an mich, sondern an Meißner direkt zu 
% schreiben hat. 
Einliegend Brief von Dr. J. Jacoby an Kugelmann und Zettel 
von K[ugelmann]. Die Sache hängt so zusammen: K[ugelmann] 
sah aus No. 18 Beiblatt der „Zukunft“ (22. Januar) speech 
von Jacoby, worin dieser sich zum Sozialismus bekennt, und im 
% Hauptblatt derselben Nummer die Geschichte des Meetings, wo- 
rin das stattfand, worin Schweitzer durch seine Knüppelgarde 
sich der Präsidentschaft bemächtigt und nach Ende von Jlacoby]s 
Rede ihm u. a. vorwirft, daß er mir Ausführungen entlehnt habe. 
Darauf schreibt Kugelmann sofort mit gewohntem Eifer an Ja- 
% coby, gratuliert ihm und wäscht ihm zugleich den Kopf, daß er 
allerlei Leute zitiere, nur grade mich nicht, der ihm den eigent- 
lichen Inhalt geliefert habe. Hence Jlacobyls reply. 
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