(1387) 1870 Aug. 1
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Was die „Russen“ betrifft, so werden sie finden, daß ich ä Cor-
saire Corsaire et demi.
Die hiesige oligarchy wünscht englischen Krieg für Preußen.
Nachdem sie 18 Jahre vor Bonaparte gekrochen und ihn als savi-
; our of rents and profits gehörig vernutzt haben, denken sie nun in
dem soliden gottesfürchtigen monarchistischen Preußen a more
respectable and safer policeman of the Continent zu finden. Doch
sollen sich die Kerls in Acht nehmen. Hier unter dem Volk schon
die Parole allgemein: That damned German dynasty of ours wants
o for its family purposes to involve us in the continental war!
Figaro hier, von dem ich Dupont eine charakteristische Num-
mer gegeben, ist englisches Blatt, gestiftet durch die franzö-
sische Gesandtschaft.
Bismarck seinerseits hat gehörig aufgekauft unter der Londoner
1 Presse, u. a. Lloyds und Reynolds! Letzrer, in gestriger Nummer,
verlangt dismemberment of France. Dies Schwein ne menage pas
les transactions. Der Kerl, der von je auf die Germans geschimpft
und die Franzosen belobwedelt, plötzlich in Sorte Blind verwan-
delt.
Was diesen Burschen betriflt, so hofft er, durch patriotisches
Geschrei und die geräuschvolle „Suspendierung‘““ seines Republi-
kanismus auf dem Altar des Vaterlands als Deputierter für den
nächsten Reichstag gewählt zu werden.
Oswald ließ mir keine Ruhe, bis ich gestern zum dritten anbe-
% raumten meeting kam. Ich war so vorsichtig, % vor 11 (der fest-
gesetzten Stunde) hinzugehn. Ich erklärte ihm, ich könne nicht
unterzeichnen, 1. d’abord, weil ich schon die Adresse der Inter-
national gezeichnet, 2. weil ich eine Privatadresse (i.e. nicht
internationale) nicht ohne Dich zeichnen könne und die
zo Transaktion mit Dir allein sie die opportunity durch Zeitkonsum
verlieren lassen würde. In Zukunft, wenn die Gelegenheit sich
biete, würden wir ihn und Freunde einladen zur Internatio-
nale zu gemeinsamem Handeln,
Dann sagte ich ihm, sei noch ein zweites persö nliches Mo-
3s ment. Wo Louis Blanc, sei sicher auch sein footman Karl Blind.
Er unterbrach mich: „Blind hat hier auf dem letzten meeting
einen ganz chauvinistischen Wutkrampf gespielt. Wir brauchen
Sie gegen ihn“.
„Ich kann mit diesem Subjekt nicht in einem Zimmer zu-
u sammenkommen und erkläre Ihnen, daß, wenn er kömmt, ich so-
fort Ihr Haus verlasse.“
_ Ich war unten in dem nach der Straße zuliegenden Studier-
zimmer Oswalds. Richtig! Mein eyeglass späht von ferne den
wichtigen Exstudiosus, obgleich er seinen Kopf all over schwarz
« gefärbt, in Begleitung von zwei Mitbummlern, Oswald sagt, er
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