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(1428) 1873 Aug. 29
gegenteiliger. Ich wollte ohne Dein Vorwissen nichts Positives
sagen.
Unter den Schweizer Verhältnissen, die man uns sorgfältig
bis zur letzten Stunde verheimlicht hat, halte ich es für
baren Unsinn, Sf[eraillier] zu schicken. Unsere absolute Absti-
nenz, die den Regierungen und der Bourgeoisie noch imponieren
kann und wird — trotz dem Skandal, den die Zeitungen im An-
fang schlagen werden —, va au diable, wenn Sleraillier] unter
liesen Umständen kommt.
Salut.
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Dein K. M:
Sorge schreibt noch (Du weißt das vielleicht schon), daß die
Holländer ihnen mitgeteilt, daß sie auch den Juracongress be-
schicken werden, und verlangt, was Seraillier als ihr Mandatär
ausdrücklich unterstützen soll, die Holländer nicht zu unsrem z
(!) Congress zuzulassen.
My compliments to Mrs.
1429. Engels an Marx in London; Ramsgate 1873
August 30.
Ramsgate, 30. August 1873. =
Lieber Mohr,
Wenn Seraillier nicht gehn will, können wir ihn nicht zwingen,
ich kann ihn aber nicht seines Versprechens entbinden, da ich es
ielegraphiert habe, und jedenfalls muß er selbst sehn, wie er
mit dem G[eneral]-R[at] fertig wird.
Gegen die von Dir angegebnen Gründe ist zu halten, daß es
wichtig für uns ist, einen Berichterstatter zu haben; ohne Sf[erail-
lier] erhalten wir keinen Bericht über das Vorgefallne, besonders
die Privatsitzungen.
Absolut notwendig aber ist’s und Schuldigkeit gegen den *
G[eneral]-R[at], daß die beiden Berichte, die hier beiliegen, und
die englisch in Genf total unnütz sind, dort rechtzeitig ins Franzö-
zische übersetzt und nach Genf geschickt werden. Dafür müßt Ihr
unter den Umständen unbedingt sorgen. Wenn sich 3—4 Mann
gleichzeitig jeder an ein Stück machen, so geht’s in 1—2 Tagen, #
und wenn es auch nicht ganz nach Wunsch ausfällt, so entschuldigt
die Eile Alles.
Je jammervoller unter den Umständen unser Kongreß ausfällt,
desto besser ist es natürlich, und sofern besser, daß Serl[aillier]
nicht geht. Aber ich bin in der ekligen Lage, Zusagen über sein 4
Zr