Full text: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov] (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 4)

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(1160) 1868 Juli 29 
Leider kommt das Haus erst nächste Woche zur See. Und zwar 
ist daran die Familie Lafargue schuld, die mit wollte und 
zusammen ein lodging etc. mieten. Durch Lafargues Verhältnisse 
zu seinem Hospital (wo er seit Wochen als Haussurgeon operiert) 
hat sich trotz meinem Fluchen, Wettern und Dazwischenschreien 
die Sache von Tag zu Tag verschleppt bis Anfang nächster Woche, 
wo auch meine Frau off gehn wird mit dem Rest, natürlich mit 
Geltendmachen des Umstandes auf Seite Lauras, daß sie bald sich 
ganz von der family trennt etc. Tussy (höchst entzückt über Deinen 
Brief, ich glaube, es weiß Deine 6 Briefe par coeur) ist sehr zo 
rüstig wieder. Nicht so Jennychen, was auch allerlei Sorgen ete. 
sich macht. Wenn ich had made up my mind, wo auf dem Kon- 
tinent ich grade jetzt mit Sicherheit auf einen loan lossteuern 
könnte (speziell da ich Deine Garantie im Notfall hätte), würde 
ich herüber und Jennychen mitholen. Aber dies ist vielleicht die z5 
beste Zeit im Jahr, Niemand zu Haus zu finden. 
Es ist hier allerlei Skandal vorgefallen relating to Pyat, French 
Branch und General Council. Darüber Morgen. Hier nur das. 
Schweitzer hat in seinem 2. Programm für den Kongreß des A11- 
gemeinen Deutschen Arbeitervereins zu Hamburg z 
einen Punkt über den Internationalen Arbeiterverein, 
andern über mein Buch. Das Programm stand u. a. auch in 
„Zukunft“. Andrerseits hat A. Bebel als Präsident des zu 
Nürnberg tagenden Arbeitervereins Einladung an Generalrat ge- 
schickt. Wir sollten Deputierten hinschicken (Eccarius wird gehn). 2 
Der Anschluß an den Internationalen Arbeiterverein und An- 
nahme unseres Programms sei bereits gesichert. Endlich haben 
wir Einladung von Wien erhalten, wo östreichisches Arbeiterver- 
brüderungsfest gefeiert wird, auch Anfang September. Wir haben 
Fox, der zu Wien, Vollmacht geschickt, uns dort zu repräsentieren. 0 
— Von den Privatverhandlungen zwischen Wilhelmchen und 
Schweitzer] weiß ich weiter nichts, als was Erstrer schreibt. Da- 
gegen weiß ich aus andrer Quelle, daß im selben Maß, wie Wil- 
helmchen sich durch seine überinnige Allianz mit der süddeutschen 
Kleinwinkelei bei den Arbeitern diskreditierte, der Einfluß des 3; 
Schwleitzer], der ein pfifiger Hund ist, wuchs. Daher sah sich 
W[ilhelm] wohl genötigt, eine Sorte Kartell mit S{chweitzer] ab- 
zuschließen, der gegenwärtig sitzt und der außerdem so geschickt 
war, sich „wegen Majestätsbeleidigung““ den Adelstitel vom preu- 
Bischen Gericht aburteilen zu lassen. Was mich nun angeht — ich « 
meine als member des General Council —, so muß ich mich un- 
parteiisch zwischen den verschiednen organisierten Ar- 
beitergruppen verhalten. Es ist ihre Sache und nicht meine, wen 
sle zum Führer haben. Als secretary for Germany muß ich allen 
antworten, die in ihrer offiziellen Position als Präsidenten ete. von «4
	        
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