Für 1928 ergabensich folgende Konzernanteile am Syndikat’):
Zahl der Werke
Konzern
Ins- still-
zesamt ! gelegt
in
Reserve
Wintershall-Kaliindustrie
re
Salzdetfurth-Aschers-
leben-Westeregeln
JA
36
IR
'q
Burbach-Gumpel .
Preußag . . ..
Anhaltische Salzwerke
Mansfeld-Einigkeit .
Kali-Chemie A.-G.. .
Dr. W. Sauer-Werke .
Deutsche Solvay-Werke
Ingesamt: * E
Syndikats- | Beteiligung
Beteiligung |5.Mill.£-
in %0 Anleihe |!
in %
385.7804
14,94
216,5850
16.43
L67,7667
21.88
59,4514
31.1775 |
5,83
3.00
31.1349
39.5396
1,97
25.1368
295
29.1929
998.765210)l 100.00
‚ Ende 1928 gab es somit in der deutschen Kaliindustrie acht Gruppen, da die
Quoten der neunten (Mansfeld-Einigkeit) unter die Glieder des Kaliblocks auf-
geteilt worden sind. Im Jahre 1929 hat sich die Zahl der selbständigen Gruppen
durch den Uebergang der Anhaltischen Salzwerke an die Preußag und die
praktisch vollzogene Anlehnung des Dr. Wilb. Sauer-Konzerns an die Wintershall-
Gruppe weiterhin auf sechs vermindert,
Der Uebergang der Anhaltischen Salzwerke an die Preußag-Gruppe ist in-
sofern bemerkenswert, als sich hierdurch die Gesamtquote des Kaliblocks, zu dem
vorher die Anhaltischen Salzwerke gehört hatten, von 52,6 auf 493 % ver-
mindert hat; der Kaliblock verfügt also, im Gegensatz zu vorher, gegenwärtig nicht
mehr über die quotenmäßige Mehrheit.
7) Zusammengestellt nach dem Enquete-Bericht a. a. O0. S. 14 und Dr. H. Paxmann: ‚,Die deutsche
Kaliwirtschaft in kritischer Beleuchtung‘‘, Berlin 1929 8, 65. .
8) Die an der Gesamtzahl 229 fehlenden 11 Werke der Gruppe Mansfeld-Einigkeit sind auf die Mit-
zlieder der Vereinigte Kaliwerke G. m. b, H. verteilt,
9) Diese endgültig stillgelegten Werke sind in der weit überwiegenden Mehrzahl abgebrochen; nur ein
Kleiner Teil (insgesamt 9 Werke) wird zur Förderung von Steinsalz benutzt.
2) Die restlichen Quoten wurden vom Syndikat selbst übernommen,