Consolidirte Alkaliwerke, Westeregeln
Zahlstellen:
Gesellschaftskasse, Westeregeln;
Commerz- und Privat-Bank, Berlin;
Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, Berlin;
Darmstädter und Nationalbank, Berlin
ı>der deren Niederlassungen in Frankfurt a. M.,
Leipzig, Mannheim, Hamburg, Hannover, München:
Aufbau des
Daten aus der Entwicklungsgeschichte:
1921 Zusammenschluß zum Salzdetfurth-Wester-
egeln-Aschersleben-Konzern; Erwerb der Gewerk-
schaft Hadmersleben in Westeregeln; Fertigstellung
ler Braunkohlendoppelschachtanlage Irmgard bei
Hakeborn.
1922 Erwerb der Mehrheit der Kuxe der Gewerk-
schaft Hansa-Silberberg, Empelde bei Hannover-
Linden, von der Salzwerk Heilbronn A.-G. und Erwerb
der Aktienmehrheit der Alkaliwerke Sigmundshall in
Bokeloh bei Wunstorf.
1925 Erwerb der Quote Mansfeld.
1926 Errichtung gemeinsamer Verkaufs- und
Propagandastellen nach Verständigung mit der
alsässischen Kali-Industrie auf die Dauer von sieben
Jahren. Abschluß einer Interessengemeinschaft mit
der Gewerkschaft Thüringen, Heygendorf (Sachsen-
Weimar). Erwerb der Quote Conow.
1927 Errichtung einer Zweigniederlassung in
Hannover unter der Firma .„Consolidirte Alkaliwerke
N
Hugo J. Herzfeld, Berlin;
L. Ladenburg, Frankfurt a. M.;
Algemeine Deutsche Credit-Anstalt, Leipzig;
Adolph Mever., Hannover.
anternehmens.
Abteilung Hannover“. Verkauf der Beteiligung an
der Salzwerk Heilbronn A.-G. an die Stadt Heilbronn.
1929 Lt. Gen.-Vers.-Beschl. vom 10. Januar 1929
wurde das Aktienkapital um Rmk, 5.5 Mill. Stamm-
aktien und Rmk. 50 000.— Vorzugsaktien erhöht,
Im Wege gegenseitiger Beteiligung haben die
Consolidirten Alkaliwerke mit den Kaliwerken Salz-
letfurth und den Kaliwerken Aschersleben einen
Großkonzern gebildet, der nahezu ein Viertel der Ge-
samtbeteiligung am Absatz des Kalisyndikates um-
'aßt. Die Beteiligung untereinander ermöglicht eine
zweckentsprechende Verteilung der Arbeit und ren-
tablen Austausch der den einzelnen Werken zustehen-
len Quoten. Die Einheitlichkeit in der Leitung des
Gesamtkonzerns ist dadurch gewährleistet, daß die
Generaklirektoren von Aschersleben und Westeregeln
gleichzeitig Generaldirektoren der Kaliwerke Salz-
detfurth sind, was sie befähigt, dem Konzerngedanken
zur Durchführung zu verhelfen.
Betriebsbeschreibung.
Grundbesitz:
Die der Gesellschaft gehörenden Grundstücke haben eine Größe von 2 347 838 qm, wovon 1 080 941 qm bebaut sind.
Die gepachteten Grundstücke umfassen 78 691 qm mit 76 509 qm bebauter Fläche.
Kali-Gerechtsame: 60 412 679 am(ohne Tochterges.). Braunkohlenfifelder: 85 020 000 qm.
Werke
Douglashall .
Germersleben
Tarthun 1.
Tarthun I.
Hodmersleben I
Hodmersleben I]
Roßleben
Roßleben I... .
Roßleben-Wendelstein
Örlas . .. .
Nebra . . .
Georg . . .
"Instrut
Werke des Westeregeln-Konzerns.
Seen, Quoten Werke
56129
4.0862
1,3556
2.4697
5.3884
4.4903
Gesetzl. Quoten
/ 00
Uebertrag: 58.7336
Hansa-Silberberg
dm
HF 2 = «
Thüringen
1...
HN...
Conow . .
Sigmundshall
Weser. ..
Anteil an den Mansfeld- und Einig-
32.3305 keit-Quoten .0.0.0.. VW... 9.4310
58.7386 Insgesamt Westeregeln-Konzern: __ 92.7268
5.0620
5.6129
1.9394
17149
5.3884
. 5.6129
Vebertrag:
A. Bergwerke.
i(. Kali- und Steinsalzbergwerke Douglashall bei Westeregeln.
Größe der Gerechtsame: 12 157 354 qm. Schachtanlage: Schacht III (durchschlägig mit Schacht V)
Mächtigkeit: Kalisalzlager von 40 m Mächtigkeit, Grundbesitz: 47 291 qm.
Förderung: seit 1893. Carnallit, Hartsalz. Gebäude: Arbeiterkolonie, Beamtenwohnungen,
Schacht: begonnen 1892. Tiefe 860 m. Bemerkung: Der Schacht ist bis 1953 stillgelegt.
2, Kaliwerk Germersleben.
Größe der Gerechtsame: 7186 059 qm. .
Mächtigkeit: ; Kalisalzlager von 30 m Mächtigkeit.
Förderung: seit 1913. Carnallit, Hartsalz.
Schacht: begonnen 1910. Tiefe 868 m.
Schachtanlage: Schacht V (durchschlägig mit Schacht III)
Grundbesitz: 40 991 qm.
Bemerkung: Der Schacht ist bis 1953 stillgelegt.