Full text: Die deutsche Kali-Industrie 1930

Consolidirte Alkaliwerke, Westeregeln 
3. Kaliwerk Tarthun I. 
Größe der Gerechtsame: 12 380 000 qm. 
Mächtigkeit: Kalisalzlager von 45 m Mächtigkeit. 
Förderung: seit 1895. Kainit, Carnallit, Steinsalz. 
Schacht: bezonnen 1894. Tiefe 312 m. 
4. Kaliwerk Tarthun II, 
Größe der Gerechtsame: 10 120 000 qm. 
Mächtigkeit: Kalisalzlager von 40 m Mächtigkeit. 
Förderung: Carnallit. 
5. Kaliwerk Hadmersleben I. 
Größe der Gerechtsame: 11 527000 qm. 
Mächtigkeit: Kalisalzlager von 40—60 m Mächtigkeit, 
Förderung: seit 1908. Hartsalz, Steinsalz, Carnallit. 
Schacht: begonnen 1906. Tiefe 572 m. 
Schachtanlagen: Schacht I (mit Schacht II durchschlägig). 
5. Kaliwerk Hadmersleben II, 
Größe der Gerechtsame: 7042 266 qm. 
Mächtigkeit: Kalisalzlager von 40 m Mächtigkeit, 
Förderung: seit 1914. Hartsalz, Steinsalz, Carnallıt. 
Schacht: begonnen 1910. Tiefe 63830 m. 
B. Fabriken bei 
ll. Chlorkaliumfabrik. 
Anlagen: 
für die Herstellung von Chlorkalium und Düngesalzen. 
2, Sulfat- und Kalimagnesiafabrik, 
Anlagen: 
für die Herstellung von schwefelsauren Salzen und 
Bittersalz 
Schachtanlage: Schacht IV (durchschlägig mit Schacht VI). 
3rundbesitz: 85 262 qm. 
jebäude: Arbeiterkolonie, Beamtenwohnungen. 
Bemerkung: Der Schacht ist bis 1953 stillgelegt. 
Schacht: begonnen 1909, Tiefe 300 m. 
schachtanlage: Schacht VI (mit Schacht IV durchschlägig). 
Zemerkung: Der Schacht ist bis 1953 stillgelegt. 
Betriebsanlagen: Schachtgebäude, Fördermaschinenge- 
bäude, Mahlanlagen, Steinsalzmühle, Rohsalzschuppen, 
Kesselhaus, elektr. Zentrale. Werkstätten, Magazin, 
Zechenhaus, 
jebäude: Betriebsgebäude, Arbeiterkolonie, Beamten- 
wohnungen. 
Schachtanlagen: Schacht II (mit Schacht I durchschlägig) 
Betriebsanlagen: _Schachtgebäude,  Fördermaschinen- 
gebäude, sonst die gleichen wie Schacht I. 
3ebäude: Betriebsegebäude. 
Westeregeln. 
3. Elektrochemische Fabrik, 
Anlagen: . 
für die Herstellung von Aetzalkalien, Chlorprodukten, 
Brom und Bromsalzen. Chloratsprenostoff. 
C. Braunkohlengruben. 
Braunkohlengrube Irmgard bei Hakeborn. 
Grubenfelder: 35020 000 qm. Betrieb ruht seit 1926, 
Schächte: 1 Donmnelschachtanlare. 
Tochtergesellschaften., 
L, Gewerkschaft Roßleben, Roßleben a. d. Unstrut., 
Gegründet: 10. August 1903. anlage mit 3 Mahlsystemen; Fördermaschinenhaus, 
Anzahl der Kuxe: 1000. Kesselhaus, Werkstätten. 
Zweck: Nutzbarmachung des Kalibergwerkes Roßleben Maschinelle Einrichtung: elektrische Kraftstation; 
und anderer Bergwerke. 12 Dampfkessel & 10 Atmosphären, 
Größe der Gerechtsame: 52 241 370 qm. Gebäude: 10 Beamtenwohnhäuser mit 22 Wohnungen, 
Mächtigkeit: 8 m. 31 Arbeiterwohnhäuser mit 106 Wohnungen, Ver- 
Förderung: Schacht „Roßleben‘‘ seit Anfang 1905; waltungsgebäude. 
Schacht Wendelstein seit Juni 1912; hochprozentige Sonstiger Besitz: Gleisanschluß nach Bahnhof Roßleben. 
Hartsalze (Sylvin); 20% Düngesalze. Beschäftigte: 600. 
Schächte: „Roßleben‘‘, begonnen Juni 1908, 412 m tief; Quote ab 1. 1. 1930: Roßleben I 6.0620 Tausendstel; 
„Wendelstein‘‘, begonnen März 1909, 405 m tief. Wendelstein 5.6129 Tausendstel. 
Grundbesitz: 420 000 qm. Absatz: 1925 1926 1927 1928 1929 
Betriebsanlagen: Chlorkaliumfabrik für 83000 dz Carnallit in dz K,O0 257003 286922 312390 483923 485 560 
ımd 20 000 Az Hartsalz tägliche Verarbeitung: Mühlen- Beteiligung: 99%. 
2. Gewerkschaft Orlas, Roßleben a. d. Unstrut. 
Gegründet: September 1909. Schachtanlagen: ein Schacht. 
Anzahl der Kuxe: 1000, Grundbesitz: 225 650 qm. 
Zweck: Kalibergbau. Gebäude: Verwaltungsgebäude, 4 Beamtenwohnhäuser, 
üröße der Gerechtsame: 19427066 qm. 2 Arbeiterkolonien und ein Ledigenheim, 
Lage der Felder: Gemarkungen Wippach, Altenroda, Bibra, Sonstiger Besitz: Starkstromfernleitung. 
„Orlasheide, Saubach, Bucha, Steinbach, Pleismar. (Betrieb bis 1953 eingestellt.) 
Förderung: seit 4. November 1911. Hochprozentige Hart- Quote ab 1.1.1930: 4.9394 Tausendstel (van Konzern- 
salze und Sylvin. werken erfüllt). 
Schacht: begonnen 17. Septemher 1909. 529 m tief. Beteiligung : 99%.
	        
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