Object: Vergangenheit und Zukunft der Sozialwissenschaften

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ten andere, aus gleich heftigem Haß gegen die zu 
religiöse Stimmung, die in jenen Werken wehte. Der 
eine stürmte gegen den Individualismus des Natur 
rechts an, der andere half ihm, weil die Systeme der 
Moralwissenschaft das Individuum erdrückt hätten. 
Es begegneten sich, von allen möglichen Seiten zu 
sammenströmend, Leute aller Tendenzen und aller 
Typen. Die stärksten Männer der Zeit waren dar 
unter und auch deren schwächste — die, die über 
und die, die unter dem Geleisteten standen. Das ge 
meinsame Band war die Opposition, obgleich sich 
bald so etwas wie ein gemeinsames Aktionsprogramm 
herausstellte. Wer dächte nicht an analoge Erschei 
nungen im politischen Leben? 
Ich suche nach Beispielen, an denen ich den einen 
oder den anderen Punkt deutlicher machen könnte. 
Nehmen wir etwa Carlyle her, den Schotten mit dem 
deutschen Geist. Gewaltig ragt er aus dem Strom der 
Zeit. Öffnet man seine Geschichte der französischen 
Revolution, so schlagen die Flammen des Genius 
heraus. Er predigt uns, die Geschichte sei ein Ge 
webe aus den Biographien großer Männer, in deren 
Tun, deren Motiven, lägen die letzten Gründe des 
Geschehens — sie selbst unanalysierbar, göttliche 
Funken. Er kündet vom autonomen Agens „Mensch“. 
Er gießt die Schale seines Zornes über Nützlichkeits 
philosophie und Profitjagd aus. Er schüttelt die 
Fäuste gegen die Krämerseele der Wirtschaftslehre 
und deutet dann auf eine unzerzausbare Welt, die 
Schauer unendlicher Geheimnisse umhauchen. Er 
preist die große Seele Shakespeares, die alle Arten
	        
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