Full text: Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Art auch im Baugewerbe wirtschaftspolitisch und technisch bedeut- 
same Umlagerungen eingetreten und machen eine handliche Aus- 
sonderung der über das Baugewerbe Auskunft gebenden Zählungs- 
ergebnisse dringend nötig. 
Aus diesen Gründen hat unser Bundesvorstand es für nützlich 
gehalten, alle über das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Be- 
triebszählung ermittelten Angaben in einem besonderen Buche 
zusammenzustellen, worin unsere für die Organisation mitarbeitenden 
Kollegen etwa benötigte Angaben ohne allzu große Mühe nach- 
schlagen können. Bei dieser Arbeit hat unser Bundesvorstand im 
Statistischen Reichsamt weitgehende und bereitwillige Hilfe 
und Unterstützung gefunden durch Herrn Direktor Dr. Platzer, 
Herrn Regierungsrat Dr. Fürst und Herrn Dr. Schlier. 
Einige Abschnitte dieses Buches enthalten Vergleiche zwischen 
dem Ergebnissen der Volks-, Berufs- und Betriebszählung sowie 
unserer Mitgliederstatistik. Das war in manchen Fällen recht 
schwierig. Die Berufssystematik der amtlichen Zählung stimmt 
nämlich nicht überein mit der unter unsern Bundesmitgliedern ein- 
geführten Berufseinteilung. Das hat zum Teil sehr umfangreiche 
Umrechungen erfordert, und in einigen Fällen mußte man sich auch 
mit Schätzungen behelfen. Die Vergleichsmöglichkeit wird dadurch 
jedoch nicht beeinträchtigt, im Gegenteil, sie wird unsere Kollegen 
in den einzelnen Berufen und Bezirken anregen, den Organisations- 
verhältnissen in ihrem engeren Wirkungskreise besonders eifrig 
nachzuspüren, um alles, was zum Baugewerksbund gehört, ihm auch 
so weit wie irgend möglich anzugliedern. Jedenfalls erhalten unsere 
Vorstände und ihre Mitarbeiter mit diesem Buche eine Uebersicht 
über die zahlenmäßige Entwicklung der baugewerblichen Verhält- 
nisse, wie sie ihnen in dieser Zusammenfassung bisher noch nicht 
geboten war. 
Möge das Buch fleißig benutzt werden, dann wird das Wissen 
über diese zahlenmäßige Entwicklung die Werbe- und Organisations- 
arbeit aufs neue kräftigen und anregen und dadurch weiteren Fort- 
schritten und Erfolgen zum Wohle der gesamten Bauarbeiterschaft 
den Weg bereiten. 
Der Bundesvorstand.
	        
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