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dann auf die bis dahin nebenberuflich betriebene Landwirtschaft
beschränken. Dadurch sind die mittleren Jahrgänge verhältnismäßig
stärk besetzt und der Anteil der Aelteren sinkt. Eine Unterscheidung
nach städtischen und ländlichen Verhältnissen kann annähernd —
nämlich für die Großstädte und für das übrige Reichsgebiet — vor-
genommen werden; es zeigt sich dabei deutlich, daß in den Groß-
städten der Anteil der über 50jährigen wesentlich größer ist als in
den kleinen Städten und auf dem Lande, und zwar sowohl auf Kosten
der mittleren als insbesondere auch auf Kosten der jüngeren Alters-
klassen. Der Anteil der Jugendlichen beträgt in den Großstädten nur
15 %, in den übrigen Gebieten dagegen mehr als 21 %. Diese Zahlen
weisen deutlich auf die allgemein stärkere Lehrlingshaltung in den
Klein- und Mittelstädten hin, wo ein großer Teil der später in die
Großstädte abwandernden Facharbeiter ausgebildet wird.
c) Die Bau-Werkmeister.
Der Aufgaben- und Wirkungskreis des Werkmeisters verlangt
eine Fülle technischer Kenntnisse und vor allen Dingen Erfahrungen.
Es ist daher selbstverständlich, daß die jüngeren Jahrgänge unter
den Werkmeistern nur in geringer Zahl vertreten sind und daß das
Schwergewicht bei den mittleren und höheren Altersgruppen liegt.
Altersgliederung der Bau-Werkmeister und der
Werkmeisterinder Industrie.
Altersklasse
Bau-Werkmeister
und Poliere
Unter 25 Jahren ......
25—830 Jahre... .....
30—40
40—50 2.
50—60 x
60—65 nk
6— 70 ee
über 70 Jahre ........
Zusammen rund ...| 23000 |100.0 %
Anteilder
Bau-
Werk-
meister
an derGe-
samtzahl
Werkmeister
überhaupt
8,8 %
9,3 »”
10,2
11,1
11,1
9,5
8,8
66m
‚220.000 |100.0 % | 10,5 %
5720 |
17160 |
52 580
70 400
52 360
12 760
6 380
2 640
2,6 %
7,8
23,9
32,0
23,8 „
58
2,9
12
Das Baugewerbe.