Full text : Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Die Altersgliederung in den einzelnen Bezirksverbänden 1äßt
den hohen Anteil der Lehrlinge und Jugendlichen in den Bezirken
mit stark agrarischem Einschlag erkennen. Bei einem Reichsdurchschnitt
 von 35,2 % beträgt der Anteil der unter 20 Jahre alten Glaserlehrlinge
 und jugendlichen Gesellen an der Gesamtzahl
im Bezirk Stettin .........48,6%
Nürnberg . ‚;. 45,7
Rostock ....,. 45,0
Stuttgart. ..... 44.0
Breslau ........42,7 ,
dagegen im Bezirk Hamburg .......27,9%
% „ Berlin .........27,7,
»„ Köln, Dortmund . . . 25,9,
Das entsprechende Bild ergibt sich für den Anteil der älteren,
über 50 Jahre alten Glasergesellen, der in Stettin, Rostock, Breslau,
Stuttgart und Königsberg nur etwa 3 bis 8 % beträgt. Die Ursachen
der unterschiedlichen Altersgliederung dürften auch hier in erster
Linie darin zu suchen sein, daß in den ländlichen Gebieten die
kleinen Betriebe vorherrschen. Die auf dem Lande herangebildeten
Gesellen können entweder selbständig einen Betrieb übernehmen
oder sie wandern in die Städte ab. Die Zahl der älteren Gesellen
ist daher auf dem Lande verhältnismäßig viel niedriger als in den
Städten, wie die folgende Gegenüberstellung für die Großstädte. und
das übrige Gebiet zeigt.
Von der Gesamtzahl der Gesellen und Lehrlinge standen
im Alter von Großstädte Uebriges Gebiet
unter 20 Jahren .... 25,9.% 41,7%
20 bis 50 „0 57,9 49,7
über 50 16,2 8,6 ,,
Zusammen ... 100,0 % 100,0 %

as

g) Die Töpfer und Oiensetzer.
In der nebenstehenden Uebersicht über die Altersgliederung der
Töpfer und Ofenformer ist der Versuch gemacht worden, die beiden
Gruppen der Scheibentöpfer und der Ofenformer wenigstens annäherungsweise
 auseinanderzuhalten. Für die Scheibentöpfer ist der
Altersaufbau der im Wirtschaftszweig 19 der amtlichen Berufs-
            
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