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rechnen sind, während ein Teil der übrigen Angehörigen zweifellos
auch von den ledigen und den verwitweten und geschiedenen Bau-
arbeitern erhalten wird. Die Vergleichbarkeit von Beruf zu Beruf
wird hierdurch jedoch nicht berührt.
Auf rund eine halbe Million verheirateter Bauarbeiter entfallen
rund 1,3 Millionen Angehörige (einschließlich Ehefrauen), auf 100 Bau-
arbeiter also 146 Angehörige. Für die übrigen Industriearbeiter ergibt
sich ein Verhältnis von 100 :140; die „Belastung“ ist hier also etwas
niedriger. Die Aufgliederung der Ehefrauen unter dem Gesichts-
punkt, ob sie neben ihrer Hausfrauentätigkeit noch einer hauptberuf-
lichen Beschäftigung nachgehen oder nicht, zeigt, daß die hauptberuf-
liche Erwerbstätigkeit unter den Bauarbeiterfrauen häufiger ist als
bei den übrigen Industriearbeitern. Mehr als ein Viertel aller Bau-
arbeiterfrauen ist hauptberuflich tätig. Diese Tatsache dürfte vor-
wiegend daraus zu erklären sein, daß die Bauarbeiter häufiger einen
kleinen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften (vergleiche den
Abschnitt Bauarbeiter und Nebenberuf), der die volle Arbeitskraft
der Frau in Anspruch nimmt. Die sicherlich noch weit häufigere
nebenberufliche Tätigkeit der Frauen kommt in diesen Zahlen nicht
zum Ausdruck, Zwischen den einzelnen Bauärbeiterberufen zeigen
sich auch auf diesem Gebiet größere Unterschiede. Die haupt-
berufliche Erwerbstätigkeit ist mit 29% am häufigsten bei den Ehe-
Irauen der Maurer, am seltensten bei den Werkmeistern, den Glaser-
und Töpfergesellen mit rund 20 %, also bei den Berufen, bei denen
auch die landwirtschaftliche Nebenberufstätigkeit der Männer
seltener ist als bei den Maurern.
Die Kinderzahl ist mit 150 pro 100 Verheiratete ebenfalls bei
den Maurern am größten; dicht darauf folgen die Bauhilfsarbeiter
mit 147, in etwas größerem Abstande die Putzer und Stukkateure mit
141 auf 100 verheiratete Berufsangehörige. Am niedrigsten sind auch
hier die Zahlen bei den Glaser- und Töpfergesellen, bei denen nur
115 Kinder auf 100 Verheiratete entfallen.