Full text: Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

ad 
Geographische Verteilung der 
Gewerbezweige 
Ost- 
preußen 
Pom- 
mern 
Hoch-, Eisenbeton- und Tiefbau ................ 
Bauingenieur-, Architektur- und Vermessungs- 
bÜrOS rer 
Klempnerei, Gas- und Wasser-Installations- 
BEeWETDE rer „| 
TASCTOE pr RER HEHCR Her a KEG 
Malerei, Tüncherei, Anstreicherei und Stuben- 
bohnerei eek 
Stukkateur- und Gipsergewerbe ............... 
Tapezier- und Polstergewerbe ................. 
Dachdeckerei ..0..er ee E 
Steinholzlegerei, Steinsetzerei, Asphaltiererei 
und Pflasterei ......00000000000000100 000004004 
Brunnen- und Pumpenbauerei ................. 
DfensetZeTei.....00.0000000000 04 100100 R KERLE 
SOLLE SE WEL RE 1er n KENIA WERE BE 
Schornsteinfegergewerbe................ . 
Zimmer-, Fenster- und Metallreinigung..... . 
Baugewerbe insgesamt... 
33 827 
31 460 
814 
645 
2 950 
500 
2.054 
642 
3 786 
13 
698 
734 
4292 
48 
724 
2078 
805 
311 
| 024 
L 176 
483 
L 063 
37 
436 
113 
1 
az 
46004 | 45951 
d) Der Hoch-, Eisenbeton- und Tielbau. 
lL. HandwerkoderIndustrie? 
Die Frage, wo die Grenze zwischen Handwerk und Nichthand- 
werk zu ziehen sei, bewegt schon seit langer Zeit die daran Inter- 
essierten, namentlich die Handwerkskammern auf der einen und die 
Handelskammern auf der andern Seite, Doch hat sich bis jetzt noch 
keine befriedigende Lösung dieser Frage finden lassen. 
Das Handwerk, die in der deutschen Wirtschaft vor etwa 100 
Jahren noch herrschende Form gewerblicher Produktion, ist durch 
den Industrialisierungsprozeß des 19. Jahrhunderts hart getroffen 
worden. Ein weites Produktionsgebiet ist ihm durch die auf- 
im Baugewerbe beschäftigten Personen. 
a 
7 
Hessen 
und 
Hessen- 
Nassau 
8/9 
Rheinld.- 
Westfalen 
(ohne 
Minden) 
183 258 
Schlesien 
Berlin 
und 
Branden- 
bures 
Darunter 
Berlin 
Mittel- 
deutsch- 
land 
Zhü- 
ringen 
(einschl. 
Rrfurt) 
87675 |! 
115 654 ' 
67 753 
58 100 
41 767 
69 555 
1380 | 283771 
3 166 
913 
579 
1 740 
6 730 
7 266 | 17 997 
1 040 2 740 
14 990 
2118 
4650 
1 038 
3564 | 8512 
1311 1 602 
21 043 
1 351 
9282 
127 
2131 
3412 
21 752 
1463 
5877 
6311 
15 166 
1424 
4 901 
2154 
8365 
58 
1 686 
4376 
7955 
142 
1356 
1887 
19 753 
795 
3526 
3 092 
45 257 
6820 
7167 
10 021 
1637 5776 
93 150 
335 609 
260 1 041 
588 1234 
288 1.070 
119245 | 191267 | 123226 | 83827 | 60141 |! 111771 | 291527 
2 433 
248 
1 006 
391 
442 
191 
strebende Industrie entrissen worden, die für sich vor allem den 
Gesichtspunkt größerer Billigkeit ins Feld führen konnte. Schon 
wurden Stimmen laut, die dem Handwerk ein baldiges Ende prophe- 
zeiten oder seine Existenz überhaupt schon bestritten. Daß die Ent- 
wicklung diesen Weg nicht gegangen ist, das hat erneut die gewerb- 
liche Betriebszählung von 1925 bewiesen, nach der über 3 Millionen 
Menschen, also rund ein Viertel des ganzen produzierenden Ge- 
werbes, zum Handwerk gerechnet werden können. 
Bei dieser Berechnung ist vom Statistischen Reichsamt in Er- 
mangelung einer besseren Grenze eine schematische Trennung 
zwischen den beiden Wirtschaftsbereichen Handwerk und Industrie
	        
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