Full text : Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Setzt man diese. Leistung zur menschlichen. Arbeitskraft in ‚.Beziehung,
 so ergibt sich, daß auf 100 beschäftigte Personen etwa
41 Pferdestärken entfallen. Im Gesamtdurchschnitt aller Gewerbezweige
 von Handwerk ünd Industrie kommen dagegen annähernd
150 Pferdestärken auf 100 beschäftigte Personen. Der Charakter des
Baugewerbes als eines überwiegend auf Handarbeit beruhenden Gewerbes
 kommt hierin deutlich zum Ausdruck. Zum Vergleich sei hier
das Verhältnis zwischen menschlicher und motorischer Arbeitskraft
für die wichtigeren Industriezweige wiedergegeben. Auf 100 beschäftigte
 Personen entfallen: ;
Eisen- und Metallgewinnung „...... 615 PS
Bergbau (ohne Torfgräberei) ...... 495
Chemische. Industrie ...... 302
Papier- und Vervielfältigungsgewerbe . 173 ”
Industrie und Handwerk im ganzen .. 147 ”
Industrie der Steine und Erden .....137 ,
Nahrungsmittelgewerbe ... 128 ,
Maschinenbau ......... 2... 120
Holz- und Schnitzstoffgewerbe ..... 109 ,,
Textilindustrie ........... L07 ,,
Elektrotechnik usw. .......... 76
Eisen- und Metallwarenherstellung ... 83 ,
Hoch-, Eisenbeton- und Tiefbau ..... 41 „
Bekleidungsgewerbe ... 10.
Auch hier steht also der Hoch-, Eisenbeton- und Tiefbau mit dem
Bekleidungsgewerbe an der letzten Stelle aller Gewerbezweige.
In den einzelnen Größenklassen des Baugewerbes spielt die
Verwendung von Kraftmaschinen eine verschieden große Rolle. . Von
den Kleinbetrieben verwenden im allgemeinen nur wenige Betriebe
motorische Kraft, Je weiter man jedoch in der Skala der Betriebsgrößengliederung
 vorwärtsgeht, desto häufiger findet man Motorenbetriebe
 und desto größer wird die verwendete Kraftmaschinenleistung.
 Während von allen Kleinbetrieben (einschließlich Alleinbetrieben)
 nur etwa 5 % Motoren mit einer Durchschnittsleistung von
3 Pferdestärken verwenden, besitzen in der obersten Größenklasse
            
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