Object : Der Bolschewismus

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Lenins Lehren.

Es genügt, an die überwiegende Zahl der modischen philosooöhischen
 Richtungen zu erinnern, die so häufig in europäischen
Ländern entstehen, etwa von denen angefangen, die mit der Entdeckung
 des Radios entstanden sind, um mit denen zu enden, die
sich heute an Finstein klammern, und man kann sich die Verbindung
 vorstellen zwischen den Klasseninteressen und der
Klassenlage der Bourgeoisie, ihrer Unterstützung aller Formen
der Religion und den ideellen Gehalten modischer philosophischer
Richtungen.
Aus dem Dargelegten ist klar, daß eine Zeitschrift, die ein
Organ des kämpfenden Materialismus sein will, ein Kampforgan
sein muß erstens im Sinne der unbeugsamen Enthüllung und Verfolgung
 aller zeitgenössischen „diplomierten Lakaien des Pfafifentums“,
 wobei es gleichgültig ist, ob sie als Vertreter der amtlichen
Wissenschaft auftreten oder als Freischärler, die sich demokratische,
 linksgerichtete oder ideell-sozialistische Publizisten nennen.
Eine solche Zeitschrift muß zweitens ein Organ des kämpfenden
Atheismus sein. Bei uns gibt es Behörden oder mindestens staatliche
 Einrichtungen, die diese Arbeit lenken. Aber diese Arbeit wird
außerordentlich matt, in einer völlig unbefriedigenden Weise geführt,
 sie leidet offenbar unter dem Drucke der allgemeinen Bedingungen
 unseres russischen, wenn auch sowjetrussischen Bürokratismus.
 Es ist daher sehr wesentlich, daß zur Ergänzung der
entsprechenden staatlichen Einrichtungen, zu ihrer Verbesserung
und Belebung eine Zeitschrift geschaffen wird, die sich zur Aufgabe
 stellt, ein Organ des kämpfenden Materialismus zu werden,
und eine ununterbrochene atheistische Propaganda und Aktion
führt. Es ist nötig, alle entsprechende Literatur in allen Ländern
zu verfolgen; man muß alles Wertvolle auf diesem Gebiete übersetzen
 oder mindestens referieren.
Engels hat schon lange den Führern des gegenwärtigen Proletariats
 den Rat gegeben, die kämpferische atheistische Literatur
des endenden 18. Jahrhunderts zur Massenverbreitung zu übersetzen.
 Zu unserer Schande haben wir das bisher nicht getan.
Einer der zahlreichen Beweise dafür, daß es viel leichter ist, in
ainer revolutionären Epoche die Macht zu erobern, als es zu verstehen,
 diese Macht richtig zu brauchen!. (Diese Klage ist heute
überholt; die gewünschten Übersetzungen sind angefertigt worden;
2s erscheint in der Sowjetunion eine umfangreiche Buch- und
Zeitschriftenliteratur zur Förderung des Atheismus. W. G.)
Gelegentlich hat man diese Mattigkeit, Untätigkeit und Un-
            
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