13
Berglehne im Größenbereim eines Bauern:
heimwejens durch Befiedlung ertragsfähiger
gemacht werden joll, Jo finden wir den Hin:
Weis, Daß das Land nicht an der Peripherie der
Gemarkung liege, nidt ausreichend für ei:
ne Ausfoließung,
Abi liekend bleibt über die Gebiete der idealen
Sieblungsforreftur nod zu bemerken, daß
Hinjfichtlih der tedhnijhen Ausführung ctwaiger
Siedlungen fowohl was bie Zufahriswege,
die Bejdhaffung von Waller und eleftrijher
Energie, als au das Vorkommen von Bau:
itellen und jHließlich die Kulturfähigfeit des
Bodens anbetrifft, keine Hindernijje beftehen.
Wir fönnen indejjen dieje fedhnilden Erwägungen
bis zur Diskujlion Über. das. tatjächliche
Siedblungsprojekt zurücfegen.
III. Das tatjäcdligHe Siedlungsprojekt.
a) Der Bereid des Siedlungs:
areals. Die Orientierung über die Hıtli-Gen
Verhältnijffe in Thayngen hat uns gezeigt,
daß nicht Überall dort gefiedelt werden fann,
wo es tedniid und wirtjdhaftligH zwedmöäßig
wäre. Cs gilt, neben dem idealen ein tat]ächlides
Siedlungsprogramm aufzuftellen. Diejes
Ießtere zieht wejentlidj weniger QZand in
den Bereich der Beliedlung. Hieflr find fol:
gende Umitände maßgebend:
1. Bei vielen Dorflandwirten kann der Ge:
danke, das dörfliHe mit dem Hotwohnen. zu
vertaufjchen, nicht durchdringen, die Gewöhnung
an das Herfommen ijt zu (tark. Was
man andernorts erlebt hat, wird aud hier vorfommen:
ijt einmal die Siedlungskorreftur
durchgeführt, dann wird es Leute geben, die
jeßt zühe am Dorfwohnen fejthalten, ipäter
aber willens wären, ihr Heim im Hofgebhiet
äufzujdlagen. Die Erkenntnis der wirt{chaftlihen
Vorteile der Siedlungskorrektur hrinat