Full text: Vorschläge zu Siedlungskorrekturen in der Gemeinde Thayngen (Kanton Schaffhausen)

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ventionen (Bund und Kanton je 15 Prozent) 
und ein Beitrag der kantonalen Brandaijeku- 
tanz bereits in Abzug gebracht worden. Die 
durchjNnittlidhe Belajtung eines Hofes durch 
die Hochhauten, die Walferbefhaffung und die 
Zuleitung der eleftrifhen Energie würde [ih 
auf rund 30,000 Fr. oder pro Iudhart auf 
1440 Fr. Itellen. 
Ein weit günfjtigeres Ergebnis ließe lich 
erzielen bei der Yusführung des idealen Pro- 
jeftes. Nad unjern BVereddnungen würde die 
Sudhart mit Fr. 1200.— oder mit Fr. 200.— 
weniger durg) das Gebhäudefkfapital belaftet, als 
beim Minimalprogramm. 
No entiteht die Frage, was mit den Hrt- 
fidgen Wohn: und Wirtidhaftsitätten der an 
der Siedlungskorreftur teilnehmenden Land: 
wirte gejhehen [oll? Wir Haben die Auffaf- 
Jung, daß eine zwedmäßige Verwertung nicht 
allzu [Hwer Halten jollte, Einmal willen wir, 
daß viele Thaynger Dorflandwirte haulich ein: 
geengt find. Sier böte fi für fie eine Mög: 
lichkeit der Entwidiung, die auszunüßen [ehr 
wahr[dheinlid weniger Koljtet, als die läftigere 
Norm der Umbaute. Zum andern dürfte hier 
eine erwünf[Hte Gelegenheit zur Gründung 
von Kleinheimwejen für IndujtriebejHäftigte 
gefhaffen werden. Mit dem Hausgarten und 
jJonjtigem fleinen Umjdwung erjheinen die 
Bauernhäufer wie gegeben. Zwedmäßig wäre 
es, wenn die Inhaber der Örtligden indujtriel: 
len Unternehmungen zu Handen ihrer Arbeit: 
nehmer ihr Interejfe prakftiih geltend maden 
würden. Jedenfalls müßte fyjtematifd ver: 
hindert werden, daß durch eine ungeeignete 
Verwertung der hejtehenden Liegenjhaften die 
Auszufiedelnden benachteiligt würden. 
In der Gemeinde Thayrngen hat fih im Ge- 
geniaß zu vielen Landgemeinden des [Hweiz.
	        
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