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haben, mul das uns dann die Tan^entialrielitun<r der
Kostenknrve im Punkte R angiid. Diese Parallele
sehneidet die verlängerte Ordinate des Punktes R in
R\ und die Länge QR' gibt uns den Gesaminterlös,
der obiger Proportion entspriebt, und den die Produ
zenten erreichen müssen, damit sie sich veranlasst
sehen, die Menge OQ zu erzeugen. Führen wir dann
dieselbe Konstruktion für jede andere Jahresmenge,
von der kleinsten bis zur grössten, durch, so erhalten
wir eine Reihe von Punkten, die eine neue Kurve
OA' darstellen. Jede Ordinate dieser Kurve gibt uns
unmittelbar den wirklicben Erlös, den die Produzenten
in ihrer Gesammtbeit erzielen müssen, wenn sie sieh
veranlasst sehen sollen, die durch die zugehörige Ab-,
szisse bezeiehnete Jahresmenge des Artikels A her-
znstellen; oder auch: die Ordinaten dieser Kurve be
zeichnen die Geldbeträge, gegen welche die durch
die Abszissen angegebenen Jabresprodnktmengen wirk
lich angeboten werden. Wir nennen daher diese Kurve
die Gesammtangebotskurve.
Wenden wir uns nun zu der Nützlichkeitsknrve
ON (Fig. 4), und stellen wir in Bezug auf das wirk-
lieh konsumirte Jahres(piantnm OQ ganz dieselbe He-
traehtnng an, die wir eben in Bezug auf das wirklich
])rodnzirte Quantum gemacht haben, so linden wir,
dass auch die Konsumenten unter dem Einflüsse ihrer
gegenseitigen, freien Konkurrenz sich veranlasst sehen
werden, mit ihrem Konsum soweit, aber auch nicht
weiter, zu gehen, bis der von ihnen für das letzte,
wirklich konsumirte Theilehen l^T gemachte Aufwand