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‚Zösung der scholastischen Logik.
ihrer distinkten Erkenntnis gelangen, die uns endlich zu einer
vertieften, distinkten Einsicht in die Wirkung selbst befähigt. ®)
Jetzt aber ist jeder Verdacht eines Zirkelbeweises geschwunden;
denn da, vom Standpunkt der Logik, das Objekt durch die Erkenntnisweise
bestimmt und charakterisiert wird, so ist es in
Wahrheit ein neuer Inhalt und ein neuer Gegenstand, den wir
bei dieser Rückkehr zum ursprünglichen Anfang vorfinden.
Und noch ein zweiter begrifflicher Gesichtspunkt ist es,
unter dem dieses Endergebnis zu betrachten ist. Bei dem Beweisgang
der Syllogistik, der synthetisch, also stets in ein und derselben
Richtung fortschreitet, bleibt die Frage nach der Beweisbarkeit
der obersten Prinzipien selbst ein schwieriges und drohendes
Problem. Wir sahen bereits, dass die Aristotelische Antwort,
die in der .Setzung erster „unmittelbarer“ Grundbegriffe bestand,
der modernen Kritik nirgends mehr Stand zu halten vermochte.
Jetzt ist die Aufgabe der Begründung selbst eine andere geworden.
Die Forderung unbedingt letzter Voraussetzungen, die
keiner Rechtfertigung mehr fähig oder bedürftig wären, ‚ist verlassen:
die „einfachen“ Grundbedingungen, bei denen die Analyse
endet, sind so wenig unmittelbar gewiss, dass ihre mittelbare Bewährung
in der Leistung, die sie am empirischen Stoffe vollziehen,
zur eigentlichen logischen Aufgabe wird. Die ersten
„Gründe“ sind somit hypothetische Setzungen, die ihren Halt
und ihren „Beweis“ an den Phaenomenen und Tatsachen finden,
deren begriffliches Verständnis und deren Erforschung sie selbst
erst möglich machen. So wird hier der Rückgang ins Unendliche,
zugleich aber die Annahme absoluter Elemente vermieden: das
Prinzip der Gewissheit liegt in einer reinen Relation zwischen
Grund und Folge, Voraussetzung und Ergebnis. Der Wechselbeweis
und der „Zirkel“, der hierin liegt, wird, so anstössig er
der formalen Logik scheinen mag, von der Logik der empirischen
Forschung gefordert. Und damit erhellt sich uns nochmals
der Weg und die Richtung, in der die Untersuchungen
Zabarellas liegen. Innerhalb der Schule von Padua selbst, die
sich als die Hüterin der echten Aristotelischen Ueberlieferung betrachtet,
gelangt die gleiche Tendenz wie bei den humanistischen
Gegnern zum Durchbruch: hier wie dort tritt immer mehr das
Bemühen hervor, die Logik von den ontologischen Beimischungen