126
größten Kraftaufwand nur langsam erfolgen kann,
zum großen, leuchtenden Ziel strikter Berechenbar
keit vieler Dinge im Völkerschicksal.
Auf diesem Weg sind uns Engländer, Italiener und
Amerikaner weit, weit voraus, und wir sind in Gefahr,
hoffnungslos zurückzubleiben und eines Tages rat-
und verständnislos vor einem gewaltigen Gebäude
zu stehen, dessen Existenz kein kritisches Achsel
zucken wegschaffen kann, so sehr wir einander da
durch trösten mögen. Aber dieser Weg ist — und
nur darauf kommt es an — tatsächlich betreten.
Nur kleine Scharen rücken auf ihm vor, aber es sind
Kerntruppen. Und er liegt — so unsere früheren Aus
führungen exemplifizierend und verifizierend — ganz
in der angedeuteten Entwicklungsrichtung.
Hier nur kann geleistet werden, wofür uns wirk
lich die Dankbarkeit künftiger Generationen sicher
ist, sooft wir — was unvermeidlich ist — im Gewirre
der Schwierigkeiten fehlgreifen werden. Nun bitte
ich aber sehr, mir nicht etwa zu imputieren, daß ich
behauptet hätte, das Erwähnte sei „alles“ an der
Nationalökonomie im weiteren Sinn. Ich habe nur
ein Beispiel herausgegriffen und weiß so gut als einer,
daß schon die Volkswirtschaft, noch mehr natürlich
das Ganze des Völkerlebens von Dutzenden von an
deren Standpunkten in anderem Licht betrachtet
werden muß. Nur meine ich, daß für jeden dieser
Standpunkte, mutatis mutandis, Ähnliches gelten und
die wissenschaftliche Arbeit schließlich und endlich
ähnliche Formen annehmen muß — die Formen
theoretischer tatsachengenährter Detailarbeit, wenn