Paley.
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sei, da er ja selbst nützliche und’ erfolgreiche Revolutioh für
erlaubt erklärt. Und eine radicale Aenderung des Wahlrechts‘
auf gesetzlichem Wege könnte er noch weniger abjehnen,
wenn man ihm bewiese, dass allgemeines Wahlrecht
für die Zukunft nützlich sei, denn plötzliche radicale Aenderungen
sind ihm nicht an sich als Widerspruch gegen organische
Entwicklung, sondern höchstens wegen ihrer wahrscheinlichen
störenden Wirkungen verwerflich. Wie aber wenn Jemand
fest überzeugt ist, dass in einem besonderen Falle diese
störenden Wirkungen gering sind im Vergleich mit den zukünftigen
Vortheilen?
Bentham verrannte sich in sein Nützlichkeitsprincip, weil
er überhaupt nicht nach Rechts und Links blickte, sondern
in seiner Einsamkeit immer ausschliesslicher und einseitiger
sich darauf warf, die Folgerungen einer einmal empirisch erkannten
Wahrheit zu ziehen. Paley hatte einen offenen Blick
für das wirkliche Leben und ein ungewöhnliches Talent
scharfer, klarer, einfacher Erfassung und Darstellung aller
Probleme. Aber die Möglichkeit, aus seinem überaus beschränkten
Princip heraus eine scheinbar befriedigende und
populär einleuchtende Lösung aller schwebenden Fragen abzuleiten,
gewann er doch nur dadurch, dass er jn der Betrachtung
des wirklichen Lebens ebenso kurzsichtig blieb, als er
in der Conception leitender Ideen höchst beschränkt war.
Dass das bestehende Wahlrecht bei der mächtigen Entwieklung
neu aufstrebender Stände unmöglich unverändert
bleiben konnte, erkannte er nicht, weil er diese neuen soclalen
Bewegungen nicht sah und empfand und so blieb er dabei,
dem radicalen Drängen nach Wahlrechtsform nur einen unmotivirten
selbstzufriedenen Conservatismus entgegenzustellen,
was noch unwirksamer sein musste als Burke’s schwungvolle
Verherrlichung der Lichtseiten der guten alten Zeit,
In einer kleinen Schrift: „Gründe für Zufriedenheit an
den ‘arbeitenden Theil des britischen Volks gerichtet‘ bekämpft
Paley den Neid der Armen gegen die Reichen als unvernünftie.
Man solle nicht immer vergleichen, sondern ruhig