Geschäftsstockungen.
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und Objecte zum Beherrschen gab. So wurde ein Theil des
gewissermaassen relativ überflüssigen Capitals in Bank-, Lotterie-,
Tauchermaschinen-, Perlfischerei- etc. Projecten vergeudet.!)
Es wurden freilich auch schon Leinenindustriegesellschaften,
Wasser-, Salpeter-Compagnien u. dgl. gegründet,
aber es überwogen noch vergleichweise solche Unternehmungen,
welche nicht direct eine gewisse Anzahl gewerklicher Arbeiter
in Thätigkeit versetzten und nach ihrem Fall ins Elend
brachten,
Wie anders in der Zeit der Fabriken und Eisenbahnen !
Auch jetzt noch spielen bei Ueberspeculationen Banken und
Projecte, bei denen nie ein Anfang der Ausführung gemacht
wird, ihre Rolle. Es kommt noch vor, dass einfach gewandte
Schwindler unerfahrenen Capitalisten ihre Ersparnisse abnehmen,
ohne dass an diesen Verlusten direct und empfindlich
Arbeitermassen betheiligt werden, Aber diese Fälle sind weniger
zahlreich und in ihrer Wirkung weniger weitgreifend als
diejenigen, in denen Eisenbahnen, Fabriken u. dgl. wirklich
neu gegründet oder ausgedehnt werden und nachher zu Grunde
gehen oder auf geringeren Geschäftsumfang reducirt werden.
Das grosse industrielle Capital ist weniger phantastisch als
das rein mercantile. Es treibt die Ueberspeculation weniger
acut und intensiv. Es betreibt sie aber periodisch und regelmässig,
gewissermaassen gewerbsmässig ohne bösen Willen
oder Fahrlässigkeit einzelner Individuen — einfach, weil es
den Markt, von dem es abhängt, nicht überschauen kann und
es verstrickt sein Gefolge industrieller Arbeiter mit verstärkter
Macht in seinen eigenen Schaden. „Wenn. die Könige
bau’n — haben die Kärrner zu thun“ — d, h. in guten Zeiten,
wenn das Capital unternehmungslustig ist, und gute Gewinne
macht, finden alle Arbeiter Erwerb. Aber was die
grossenH. erren sündigen, büssen die kleinen Leute: wenn das
herrschende Capital Störungen erlebt, so ist die Existenz
der Arbeiter bedroht.
Corporative Organisation der Arbeiter entzieht diese über-1)
S. Anderson, History of Commerce, Vol. 2 S, 614,