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Inhalt.
II. Sittliches und intellektuelles Dasein. . . ..
Die Sittlichkeit als geschichtlicher Begriff. Gebunden—
heit der sittlichen Begriffe; Reziprozität und Formalität;
Typik des sittlichen Handelns. Objektiver Bestand der
Sittlichkeit: Jugendlichkeit der Gesellschaft im Bösen wie
Buten. Sittliches und intellektuelles Dasein in ihren
gegenseitigen Beziehungen. Gegenständlichkeit des Denkens.
Unpersönlichkeit der Sprache. Typik der intellektuellen
Auffassung: Mangel an Sinn für Massenerscheinungen,
Autoritäts- und Wunderglaube, Mangel an Verständnis
von Charakteren.
(V. Kunst und Dichtung... ...5
Die Pflanzenornamentik des 8. bis 12. Jahrhunderts.
Verfall der ornamentalen Kunstanschauung. Nachblüte einer
konventionellen Tierornamentik an den Bauten des 12. Jahr—
junderts. Verfall des alten Heldensanges. Entwicklung der
zuständlichen Epik des 8. bis 12. Jahrhunderts: Anekdote,
Sagelied, Umformung älterer epischer Stoffe; Legende,
Schwank, Tierfabel. Pflege der Dichtung durch den Spiel—
mann. Neue Elemente der Formgebung. Anfänage lyrischen
Empfindens.
V. Glaube und Frömmigkeit...... ...
Kirche und Christentum im Verhältnis zur religiösen
Aufnahmefähigkeit der Deutschen des 8. bis 10. Jahr—
hunderts. Zunehmender christlich-germanischer Sinn: Hôl—
jand und Otfrid. Konkreter Supranaturalismus in Dogma
und Leben; Heiligenverehrung und Wunderglaube. Askese.
VI. Klausnertum und Kirchenreform.. . ..
Weltflucht: Einsiedlerwesen und Wanderdrang. Die
lothringische Kirchenreform und ihre Ausläufer links des
Rheines. Rechtsrheinische Reformversuche. Geistesleben des
reformierten Mönchtums. Einfluß auf Kirche und Staat.
Drittes Kapitel. Ottonische Renaissance;
Kirchenreform und Aniversalpolitik um die Wende des
zehnten und elsten Zahrhunderts.
l. Grundlagen und Charakter der ottonischen Re—
naissanee....
Die Kirche Trägerin der Karlingischen Spätrenaissance.
Verhältnis der Askese zur Antike. Ausgang der neuen
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