Full text: Neueste Zeit (Abt. 3)

VIII 
Inhalt. 
Seite 
hunderts, ihre Zusammensetzung, ihre Blüte in der zweiten 
Hälfte des 18. Jahrhunderts, ihre Bedeutung für das Geistes— 
leben. Anteil der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung 
überhaupt an dem seelischen übergange zum Subjektivismus. 
Entwicklung der gebildeten Gesfellschaft des 18. 
aund 19. Jahrhundertzsszs.. 
Allgemeiner Charakter und generelle Entwicklung dieser 
Bildung. Die soziale Rekrutierung der Gebildeten im 18. Jahr— 
hundert: Bürgertum, Bauerntum, Gelehrte, Beamte, Adel, 
Fürsten. Bürgerliche Grundlage. Intellektualistischer Kern 
m Verhältnis zu den früheren Formen geistiger Gesellschaften. 
III. EUmpfindsamkeit und Sturm und Drang.. ... 
Verlust der alten seelischen Dominante überhaupt. Psychische 
Dissoziationen infolge Gleichgewichtsstörung durch ein Über— 
maß neuer Reize. Störungen des Strebens und Wollens. 
Störungen des Anschauens und Urteilens. Neue Empfindungs—⸗ 
nuancen. Mischgefühle. Ausgang. 
lV. Neue Anschauung, neues Urteil....* 
Fremde Einflüsse und ihre Bedeutung. Neue Anschauung 
der Natur: Erweiterung der Naturanschauung, Umgestaltung 
des inneren Verhältnisses zur Natur. Neue Anschauung der 
Menschen: Annäherung der Menschen untereinander, Freund— 
chaftsgefühle, Menschenkenntnis und Pfychologie, natura— 
listisches Verständnis des erweiterten Seelenlebens. Neuer 
Naturalismus überhaupt: in Dichtung, Kunst, Wissenschaft. 
Umgestaltung des Naturalismus zum Idealismus: neue 
isthetische Dominanten. 
Neues Fühlen und Wollen, neue Frömmigkeit 
und Sittlichkeitt......270302 
Auflösung der alten sittlichen und religiösen Dominanten. 
Neue Frömmigkeitsgefühle: freie Entwicklung, Entwicklung 
auf dem Boden der Kirche, vornehmlich des Luthertums. 
Neue ethische Bestrebungen: sittliche Gärung hin zu neuen 
Gefühlen der Liebe, der Freundschaft, des Kosmopolitismus; 
Rückwirkung auf die bestehenden sittlichen Institutionen, ins— 
besondere die Familie (Frauenemanzipation); neue theoretische 
Synthese innerhalb des Bereiches der Einzelperjfönlichkeit, 
noch nicht darüber hinaus in sozialpsychischem Gebiete; 
oraktische Synthese in der Erziehung (früheste Ideale, Philan— 
thropinismus, Gymnasialbildung). 
200 -230 
230 -250 
250- 270
	        
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