Nachwort.
749
ist —, nein: ob ich nicht vor allem auch weit mehr erzählen
würde. Die Gabe der Erzählung ist heute selten; sie liegt
nervösen und eilenden Zeitaltern ferner — und doch erscheint
sie mir immer mehr als die Kardinalgabe des Historikers nament—
lich in späteren Lebensjahren. Eine einfache Weisheit, wird
man sagen. Ich würde gegenbemerken: eine Erfahrung.
So möge sich der Leser wohlgehaben, der mich bisher
in mehr oder minder großer Treue begleitet hat, und an die
freundschaftlichen Gesinnungen des Verfassers glauben, der in
seinem Buche neben manchem anderen doch auch ein wenig von
sich selbst gegeben hat.
Leipzig, 25. August 1909.
KR. Tamprecht.