Full text: Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung (E,1.1902)

vIJ1 
Vorwort. 
die beiden Ergänzungsbände endlich: die zeitgenössische 
Geschichte — eine Zeit, die sich im Verlaufe des 
vorliegenden Bandes als Periode der Reizsamkeit er— 
geben wird. 
Eine innerliche Verschiebung der Einteilung gegenüber der 
früheren Anordnung liegt allerdings diesem breiteren äußeren 
Ausbau nicht zu Grunde; vielmehr hat sich die schon während 
der Arbeiten der achtziger Jahre getroffene Einteilung bei ge— 
nauerem Studium als zutreffend erwiesen. Mit Rücksicht auf 
die Möglichkeit, die gefundene Einteilung auch in der Ent— 
wicklungsgeschichte anderer Völker vergleichend zu verwerten, be— 
tone ich dieses Ergebnis. 
Entsprechend aber der von Anbeginn festgehaltenen Periodi— 
sierung ist nun schon in den bisher veröffentlichten Bänden ein 
besonders starker Einschnitt in der Darstellung nach dem vierten 
Bande, gelegentlich des Uberganges vom Mittelalter zur neueren 
Zeit, zwischen den Zeitaltern des urzeitlich und mittelalterlich 
gebundenen und dem Zeitalter individuellen Seelenlebens gemacht 
worden: die Erzählung hat im Beginne des fünften Bandes 
alle großen Errungenschaften der früheren Jahrhunderte noch 
einmal wiederholend zusammengefaßt, um auf der breiten 
Grundlage früherer Kultur die Darstellung der ferneren Ent— 
wicklung fortzuführen. Dies Verfahren soll nun bei einer er— 
neuten Auflage des fünften Bandes und bei der Abfassung 
des Anfangsbandes der dritten Abteilung (subjektivistisches Zeit— 
alter von etwa 1750 ab) wiederholt und noch schärfer accen— 
tuiert angewandt werden, so daß eine deutliche Dreiteilung 
entsteht und jede der drei Abteilungen ein in sich geschlossenes 
und von sich allein aus verständliches Ganze bildet. 
Was soeben von der scharfen Abgrenzung der Darstellung 
in den einzelnen drei Abteilungen gesagt ist, gilt natürlich 
in noch verstärktem Maße von den Ergänzungsbänden. Sie 
können zwar nicht durchaus in den vollen Fluß der Darstellung 
einbezogen werden, wie dieser in den früheren Bänden verläuft. 
Dazu steht die historische Forschung den geschilderten Zeiten 
noch zu nahe; nur Umrisse und Entwürfe einer Erzählung,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.