Inhalt.
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mentatoren vornehmlich in Norddeutschland: extremes Hand—
lungs- und Zustandsdrama. Ibsen, seine Schicksalsidee und
seine impressionistische Technik. — 2. Vornehmlich physio—
logischer Impressionismus. Erhöhung der Bühnenillusion
seit den siebziger Jahren; neue Bühnen. Das impressio—
nistische Drama gewinnt die öffentliche Bühne. Gerhart
Hauptmann: „Vor Sonnenaufgang“, „Friedensfest“, „Ein—
same Menschen“; „College Crampton“, „Biberpelz“; „Die
Weber“, „Florian Geyer“. Andere Dramatiker des Im—
pressionismus: Halbe, Hirschfeld, Karl Hauptmann, Schnitzler,
Langmann, v. Wolzogen, Hartleben. — 8. Märchen-⸗ und
Traumdrama, Symbolismus. Psychologische Regungen, ihre
erste Form das Traum- und Märchendrama; Zusammenhang
desselben mit dem Symbolismus. Anfänge des neuen
Dramas: Wildenbruch, Goldschmidt, Gumppenberg, Fulda,
Pohl. Hauptmann: „Hannele“, „Versunkene Glocke“, „Schluck
und Jau“. Ernst Rosmer, Sudermann. — 4. Das neuro—
logische Stimmungsdrama. Das reine Stimmungsdrama:
Anfänge bei den physiologischen Impressionisten, Durchbildung
bei der Gruppe um George und Hofmannsthal. Das
mythische Stimmungsdrama: Maeterlinck. — 5. Das Über—
gangsdrama und das exakt psychologische Drama. Suder—
mann: „Ehre“, „Sodoms Ende“, „Heimat“, „Schmetterlings⸗
schlacht“, „Morituri“, „Das Glück im Winkel“, „Johannes“,
„Johannisfeuer“. Hauptmann: „Fuhrmann Henschel“, „Michael
Kramer“. Allgemeine Wendung ins exakt Psychologische. —
6. Drama und Weltanschauung (Schicksalsidee). Rückblick auf
die Entwicklung des modernen Dramas; Notwendigkeit der
Ergänzung der äußeren impressionistischen Form durch die
innere Form einer Schicksalsidee. Geschichte der Schicksals—
idee im neueren Drama seit dem 16. Jahrhundert. Stellung
des Realismus und Impressionismus zur Schicksalsidee. Zu—
nehmende Spuren einer immanenten Schicksalsidee im im—
pressionistischen Drama; besondere Stellung Hauptmanns
und Sudermanns. Ausßlick.
Weltauschauung.
J. Rückblick und Einleitung.............
1. Charakter der Darstellung in den letzten beiden Ab—
schnitten: Persönlichkeit und sozialpsychische Strömung. —
2. Genauere Darleqgung des Wesens der Reizsamkeit nach
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