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5. daß das Patent auf den Mehrbetrag von 1 600 000
Morgen von Beamten des Landesdepartements erteilt
worden war, auf Grund „der Betrügereien und Täuschun-
gen, die gegen den Kommissar des Oberlandamtes und seine
Agenten von dem Oberlandmesser Spencer und von den
von den Vereinigten Staaten abgesandten Vermessern Elkins
ınd Marmon im Interesse solcher Besitzer verübt worden
waren“‘.1)
[{n seiner Beweisführung sagte der Oberhilfsanwalt der
Vereinigten Staaten Maury: ...,Da die Verleihung zu
Anfang mexikanisch und den Gesetzen und Gebräuchen
Mexicos unterworfen war, so hat dieser Gerichtshof zu
entscheiden, ob es einen berechtigten Entwicklungsprozeß
gibt, durch welchen diese ursprünglich mexikanische Ver-
leihung von 22 Quadrat-Leagues an Beaubien und Miranda
bis zu der in diesem Patent enthaltenen fürstlichen Herr-
schaft zugenommen und sich erweitert hat.“2) Maury be-
hauptete, daß Betrug reichlich erwiesen sei, J. A. Bentley,
ein von der Regierung für diesen Fall besonders ernannter
Anwalt, unterbreitete eine längere Ausführung, um zu be-
weisen, daß bei der Erweiterung der Grenzen der Land-
bewilligung Betrügereien gegen die Regierung verübt
worden seien, und er legte auch dar, daß die Entscheidung
les Ministers des Innern Cox im Jahre 1869 endgültig war.
Die Entscheidung des obersten Gerichtshofs
Stöße über Stöße von Beweisen, daß die gröbsten Be-
crügereien begangen worden waren, konnten den Obersten
Gerichtshof der Vereinigten Staaten nicht überzeugen.
[In seiner Entscheidung vom 18, April 1887 hielt er die
Meinung aufrecht, daß die Akte vom 21. Juni 1860 dem
Wesen nach eine neue Verleihung darstelle, und er bestä-
tigte die Bewilligung bis zu der vollen Ausdehnung der
veanspruchten 1714 764,94 Morgen — eine Entscheidung,
die von dem ganzen Lande mit dem äußersten Erstaunen
aufgenommen wurde.
!) United States Reports, Bd, 121, 327.
%) Ebenda, 330,