Full text: Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)

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Smith usw. einerseits und Kennedy anderseits eingelassen 
habe, tatsächlich bestätigten. „Der Kläger,‘ fuhr das 
Protokoll fort, „entwarf einen Plan, um das große Eisen- 
bahngeschäft, das zu schützen seine Pflicht war, zum Zu- 
sammenbruch zu bringen. Dadurch, daß er unter diesen 
Umständen an seiner Pflicht zum Verräter wurde, ist, 
nach seiner Auffassung, diese ungeheuer große Eisenbahn- 
besitzung erworben und ein Gewinn von 15 Millionen 
Dollar oder mehr gemacht worden). 
Der Gerichtshof sagte weiterhin, daß Farley für seinen 
Treubruch einen Teil der Beute erhalten sollte und daß 
seiner Klage der Umstand zugrunde lag, daß seine Ver- 
bündeten den betrügerischen Kontrakt nicht anerkannt 
hätten. Da sie sich weigerten, die Beute zu teilen, hatte 
er die Hilfe des Gerichts nachgesucht, um sie dazu zu 
zwingen — eine sehr seltsame Forderung, sagt das Protokoll, 
für die Entscheidung irgendeines Gerichtshofes. Was 
Kennedys Rolle bei dem Unternehmen betrifft, so stellt 
das Protokoll fest: „Es wird indessen auch. die Beschuldigung 
erhoben, und man mag dies immerhin als richtig unter- 
stellen, daß Mr. Kennedy, der Agent des Amsterdamer 
Komitees, von dem Kläger (Farley) während der Durch- 
führung des Planes benachrichtigt wurde, daß er, der Kläger, 
im geheimen seine Pflicht verletze?).‘“ Das Protokoll schloß 
damit, daß es sagte, Farleys Veranlassung zum Prozeß 
gründe sich auf „angeborene Verderbtheit“ und die Ge- 
richtshöfe würden keinen solchen Prozeß als rechtskräftig 
anerkennen ?). 
Farley besteht auf seinem Beuteanteil 
Farley brachte den Fall bis vor den Obersten Gerichts- 
hof der Vereinigten Staaten. Dieser Gerichtshof entschied 
im Oktober 1886, daß der in dem Unteren Gerichtshof 
vorgebrachte Einwand ungenügend sei, insofern er keine 
Untersuchung der Tatsache angestellt habe. Der Fall 
1) Federal Reporter 14, 117. 
2) Ebenda. 8) Ebenda. 117,
	        
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