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liche Schwitzsystem im Bekleidungsgewerbe war ihr
Vorläufer.
Das „Wirksamkeitssystem“ mag verschiedene Formen
haben, in dem Resultat für den Arbeiter aber führen diese
Verschiedenheiten alle zu demselben Ziel.‘
Elender Zustand der Arbeiter
Eine kürzlich angestellte Untersuchung des U. $. Bureau
of Labor deckte die Tatsache auf, daß von den 173 000 in
der Stahl- und Eisenindustrie Beschäftigten 50 000 sieben
Tage in der Woche täglich 12 Stunden arbeiten, und daß
beinahe 43 Prozent sechs Tage in der Woche täglich
12 Stunden arbeiten. Von den 173 000 Arbeitern erhielten
85 815 weniger als 18 Cent für die Stunde, die große Masse
von ihnen erhielt für die Stunde nur 14 oder 16 Cent.
Beinahe 60 Prozent dieser 173 000 Arbeiter sind im Ausland
geboren; beinahe zwei Drittel sind Slawen. In der Auto-
mobilindustrie, in welcher durchschnittlich 75 000 Arbeiter
beschäftigt sind und in welcher das „,Wirksamkeitssystem““
eingeführt ist, erhalten die geübtesten Maschinisten den
armseligen Lohn von 22 und 25 Cent für die Stunde bei
einem gewöhnlich zehnstündigen Arbeitstag — ein Lohn,
der im Verhältnis zu den ungeheuren Kosten des Unterhalts
so gering ist, daß nur wenige von ihnen irgendwie anständig
davon leben können. In den riesigen Schlachthäusern plackt
sich die große Menge der Arbeiter 10 bis 14 Stunden täg-
lich für einen Durchschnittslohn von weniger als 7 Dollar
wöchentlich; die schrecklichen Armenquartiere von Chicago
und andern Städten erzählen anschaulich, wie sie zu leben
gezwungen sind, zusammengepfercht in unbeschreiblichem
Schmutz und Elend. Von der Durchschnittszahl von
90 000 Arbeitern in diesen Niederlassungen ist auch
der größte "Teil im Ausland geboren — und wird aus-
drücklich als billige und lenksame Arbeitskraft eingeführt
oder gemietet.
In der Textilindustrie, die mit Ausnahme der Eisen-
produktion und Maschinenbauwerkstätten mehr Arbeiter
als irgendeine andere Fabrikindustrie beschäftigt, sind