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volle Ergebnis der Zählung von 1910 ist noch nicht
zugänglich.
Obgleich eine große Anzahl von Schreibern, Buchhaltern,
Verkäufern und Verkäuferinnen für die spärlichsten und
unangemessensten Löhne arbeiten: — oft für weniger als
5 Dollar und selten für mehr als 10 Dollar wöchentlich —,
so können sie als Ganzes doch nur als ein potentielles Pro-
letariat bezeichnet werden. Da sie noch beinahe vollständig
unorganisiert und ungeschützt sind, sind sie als Ganzes noch
lange nicht an dem Punkte angelangt, wo sie sich der
Tatsache bewußt sind, daß sie einen Teil der Arbeiter-
klasse bilden. Gegenwärtig sind die meisten von ihnen
noch innerlich von den organisierten Arbeitern abgeson-
dert und halten sich vielleicht wegen ihrer andern Um-
gebung für etwas Besseres als die gewerbliche arbeitende
Masse.
Die Fuhrmänner, Rollkutscher, Chauffeure, Bootsleute
und Matrosen sind sich ihres Proletariercharakters durchaus
bewußt; das trifft selbst für die Matrosen der Kriegsschiffe
der Vereinigten Staaten zu. Eine der größten Abteilungen
der Lohnempfänger in der Gruppe Verkehr sind die Eisen-
bahnarbeiter. Das Bulletin der Unfälle Nr. 44 der Inter-
state Commerce Commission (Kommission für den Handel
zwischen den Staaten) von 1912 berichtet, daß am 30. Juni
1912 I 729 144 Arbeiter auf den Dampfbahnen beschäftigt
waren. Diese Statistik schließt nicht die ungefähr 150 000
bis 200000 Arbeiter auf den Straßenbahnlinien in den
Städten und zwischen den Städten ein.
Selbst die bestbezahlten Eisenbahnarbeiter — die Ma-
schinisten — erhalten selten mehr als 1200 bis 1500 Dollar
jährlich an Lohn. Die großen Massen der Eisenbahn-
arbeiter erhalten 800 Dollar oder weniger jährlichen Lohn
für lange, starke Anforderungen stellende Arbeitsstunden.
Diese Löhne sind allerdings viel höher als die in den meisten
Fabrikzweigen gezahlten, aber sie sind noch immer höchst
ungenügend. Der U. S. Government Statistical Abstract
(Statistische Übersicht der Regierung der Vereinigten
Staaten) für 1912 zeigt (S. 559), daß die durchschnittlichen
‘ährlichen Unterhaltungskosten einer Arbeiterfamilie von