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gebracht werden, durch den Mangel an geeigneten Sicher-
heitsvorrichtungen, durch Mängel im Betriebsmaterial, im
Fahrdamm, in den Schienen und andere solche Ursachen.
Die Inspektoren der Interstate Commerce Commission prüften
kürzlich 74 000 Lokomotiven; mehr als 48 000 erwiesen sich
dabei als fehlerbehaftet. Die Zahl der Zusammenstöße, die
der „Nachlässigkeit“ von Zugführern, Signalwächtern usw.
zugeschrieben wird, ist nicht groß; nicht selten finden diese
Zusammenstöße statt, wenn die Eisenbahnbeamten durch
lange Arbeitsstunden und Mangel an Schlaf erschöpft sind.
Die Eisenbahngesellschaften der Vereinigten Staaten ver-
teilen ungefähr 250 Millionen Dollar jährlich an Dividenden
auf Aktien, deren größerer Teil nur auf „Verwässerung“
beruht und 280 Millionen Dollar jährlich Zinsen auf Obli-
gationen, von denen viele betrügerischen Ursprungs sind.
Aber die Eisenbahnarbeiter haben sich beinahe in jedem
Falle vergeblich nach Entschädigung umgesehen, wenn sie
verletzt worden sind, oder nach Zahlungen an die Über-
lebenden für den Fall, daß sie getötet werden sollten; wie
die Eisenbahngesellschaften jeden solchen vor Gericht ge-
brachten Fall scharf bestritten haben, das ist eines der
traurigsten Blätter in den Annalen des amerikanischen
Proletariats.
Eine Zusammentassung der bestehenden Verhältnisse
Es ist unverkennbar, daß es den 3 Millionen oder mehr
sogenannten unqualifizierten oder „gewöhnlichen“ Arbei-
tern, die abgesondert und unorganisiert dastehen, von allen
männlichen Lohnarbeitern am schlechtesten ergeht; große
Scharen ziehen beständig von einem Ort zum andern, um
Arbeit zu suchen, und diejenigen, die Arbeit bekommen
können, müssen so geringe Löhne annehmen, daß es wunder-
bar erscheint, wie sie überhaupt leben können. Aber sowohl
diese Erscheinung als auch andere Gesichtspunkte in bezug
auf das amerikanische Proletariat können im Verlaufe dieses
Kapitels nur flüchtig berührt werden.
Der Zweck der in diesem Kapitel enthaltenen kurzen
Darstellung besteht darin, einige bemerkenswerte Tatsachen