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betrieben, welche die mit dem Triumph der demokratischen
Ideen, wie sie Jefferson repräsentierte, verbundenen Gefahren
in vollem Maße verstanden; Gefahren, die sie freilich
bei weitem überschätzten, da die besitzende Klasse ja trotz
aller Erfolge der demokratischen Prinzipien in ihrem Siegeslauf
fortfuhr — aus dem einfachen Grunde, weil der Besitz
ihnen die Möglichkeit gab, das allgemeine Stimmrecht zu
ihrem eigenen Vorteil zu verwenden und auf den Trümmern
jeder ähnlichen Reform, die später versucht wurde, ihre
eigene Macht zu vergrößern. Die Bank von New York
warf sich lebhaft auf die Politik und bekämpfte die Verbreitung
demokratischer Ideen mit schmutzigen, aber
wirksamen Mitteln. Wenn ein Kaufmann es wagte, „„ketzetische“
Ideen zu äußern, so setzte ihn die Bank sofort auf
die schwarze Liste und schnitt ihm den Kredit ab, wenn
er das Geld am nötigsten brauchte.
Dagegen schritt nun Aaron Burr, der geschickte Führer
der Opposition, ein. Von gewissen Händlern unterstützt oder
angestachelt, ging er daran, diese nützlichen und unendlich
wertvollen Bankprivilegien für seine Hintermänner zu erlangen.
Wie er das erreichte, wird folgendermaßen erklärt:
er habe unter dem Vorwand einer Epidemie von gelbem
Fieber, die damals in New York grassierte, scheinbar aus
philanthropischen Motiven ein Gesetz eingebracht, wonach
zur Minderung künftiger Seuchengefahr eine Gesellschaft,
die sogenannte Manhattan-Gesellschaft, zur Versorgung der
Stadt mit reinem, gesundem Wasser gegründet werden sollte.
In der Annahme, der verlangte Freibrief bewillige nichts
weiter als das, habe die Gesetzgebung den Antrag angenommen
und sei höchst überrascht und betroffen gewesen,
als sich ergab, daß der Antrag so gewandt abgefaßt
war, daß er der Gesellschaft tatsächlich unumschränkte
Vollmachten und auch das Bankprivileg verlieh.
Diese Erklärung ist sicherlich oberflächlich und mangelhaft.
Viel wahrscheinlicher ist, daß man durch Bestechung
nachgeholfen hat, wenn man in Betracht zieht, daß die Verleihung
jedes folgenden Bankprivilegs mit Bestechung
verbunden war. Sechs Jahre später erhielt die Merkantil-Bank
eine Konzession für dreizehn Jahre — eine Konzession,