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Ethik einer Gruppe von denen der anderen. Die ganze
kapitalistische Klasse war auf die gleiche Weise infiziert.
Die Reeder, die Kaufleute, die Grundbesitzer, die Banken
und Eisenbahngesellschaften, die Fabrikbesitzer, die Vieh-
zuchtsyndikate, die ganze Industrie, Bergwerksmagnaten,
Holzgesellschaften, sie alle nahmen auf verschiedene Art
an der Untergrabung aller Regierungsfunktionen für ihre
eigenen betrügerischen Zwecke teil, auf Kosten der ganzen
produzierenden Klasse.
Die Eisenbahngesellschaften standen sehr in Verruf, aber
worin unterschied sich ihr Vorgehen von dem der Vieh-
zuchtsyndikate, der Großindustriellen oder der Holzgesell-
schaften ?
Ein ausgedehntes Raubsystem
Die Holzkönige wünschten nicht minder ihren Raub-
anteil an dem öffentlichen Besitz. In gewissen Teilen des
Westens und des Südens befanden sich ausgedehnte, herr-
liche Waldungen mit jahrhundertealten Bäumen. Sie
zu wünschen und sie zu bekommen war dasselbe unter
einer Regierung, welche den Kapitalismus vertrat.
Wieder wurde der Schleichweg des „armen Ansiedlers“
benutzt. Auf Betreiben der Holzgesellschaften, bzw.
jener Abenteurer oder Politiker, die eine sehr leichte Art
kannten, Multimillionäre zu werden, indem sie einfach
ein Gesetz zur Annahme brachten, wurde das „Stein- und
Holz“gesetz 1878 vom Kongreß angenommen. Ein Zusatz-
gesetz von 1892 machte den Betrug noch leichter. Auch
dies war eines jener scheinbar wohltätigen Gesetze, die
dem Farmer günstige Ankaufsgelegenheiten boten. Kein
Mensch konnte, wie betont wurde, mehr sagen, daß. die
Regierung ihn hindere, Staatsland zu einem annehmbaren
Preise zu erwerben. War je eine bessere, günstigere Chance
dagewesen? Hier bot sich dem einzelnen Farmer die Ge-
legenheit, 160 Morgen Waldland zu dem niedrigen Preise
von 2,50 Dollar pro Morgen zu bekommen. Der Kongreß
wurde wegen seiner Weisheit und seines Gemeinsinns mit
Lobeserhebungen überhäuft.
Indessen bald erhob sich ein Schrei der Wut unter dem