Full text : Grundzüge der Sozialpolitik

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— 120 — er zu bekommen hatte, wenn die Pacht ablief, und kassierte sie persönlich ein. Kein Verwalter durfte einen Dollar ausgeben oder eine Scheibe einsetzen lassen, ohne daß er den Schaden persönlich. besichtigt hatte. Wenn die Verwalter einen Cent ohne seine Erlaubnis ausgaben, mußten sie ihn selber bezahlen. Im oberen Teile von New York sieht man mehrere hundert Grundstücke, die von baufälligen Zäunen eingehegt und durch Felsen und wüste Stellen verunstaltet sind oder als Güterschuppen dienen. Ein großer Teil davon liegt mitten zwischen eleganten Wohnhäusern. Die meisten gehörten Herrn Astor, der sie weder verkaufen noch bedauen wollte, sondern diese Eckgrundstücke bis zu einer Preissteigerung zurückbehielt. Er wußte, daß niemand im Innern des Karrees schöne Häuser bauen kann, ohne daß die Eckgrundstücke davon profitieren, Er war düster und einsiedlerisch, gab wenig und verabscheute die Bettler. Er pflegte zu sagen: ‚Wenn ich einen Cent ausgebe, will ich einen Cent "wiederbekommen‘, und von seiner abscheulichen Kleinlichkeit ließen sich viele Geschichten erzählen. Er befolgte:in jeder Hinsicht die Methoden seines Vaters weiter, die Gewalt der Stadtregierungen dazu zu benutzen, sich wertvolle Wassergrundstücke für 50 gut wie nichts bewilligen zu lassen, und verwendete wie jener alle Überschüsse zum Ankauf weiterer Grundstücke and zur Anlage in vorteilhaften Unternehmungen. Seine Gleichgültigkeit gegen moralische Hemmnisse zeigte sich auf mannigfache Weise, nicht zuletzt durch seine offene Unterstützung offensichtlich korrupter Stadt- und Staatsverwaltungen.‘‘ Die herrschende Korruttion War die Korruption schon in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts mit Händen zu greifen, so war sie es dreimal in der Mitte des Jahrhunderts. Das war die Zeit aller Zeiten, wo im ganzen Lande die Gemeinderäte, die Parlamente und die Kongresse bestochen wurden, damit
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