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ihr gewaltige Summen neuer Mittel zuführte, deren Anlage
sich bei der privaten Konkurrenz immer schwieriger gestaltete.
Es wird dann weiter berichtet, dass die Reichsbank eine
diesbezügliche Beschwerde beim Bundesrat erhoben habe,
aber abschläglich beschieden sei, dagegen sei ihr eröffnet
worden, dass aus dem Inhalt des Bankgesetzes heraus sich
kein Bedenken ergäbe, das einer Gewährung von Privatdiskont
durch die Reichsbank selber entgegenstünde, Im Bericht der
VIII. Kommission, Drucksachen des Reichstages Nr. 209.
wird als Zeit dieses Bescheides etwa das ‚Jahr 1880 angegeben.
Seitdem gewährt die Reichsbank selbst Privatdiskont.
Wie lange sie in den Jahren 1890—1900 zu dieser Gewährung
geschritten ist, und in welcher Höhe sich die
Diskontsätze durchschnittlich bewegten, ergiebt sich aus den
nachfolgenden 2 Tabellen:
=
DD
I
—
%
)
9
LO |
11
Jahr
1880
1881
1882
1883
1884
1885
1886
1887
1888
1889
1800
Privatdiskont
auf
. Tage
170
231
185
340
350
288
348
343
323
273
76
HH
Pf
G
6
A
<A
12
13
14
15
16
17
18
3
240
921
29
Jahr
1891
1892
L893
1894
L895
1896
897
"898
“99
„+0
{7
Privatdiskont
auf
. Tage
339
200
546
267
61
Dass die Einführung des Privatdiskonts für die Reichsbank
selbst von erheblichem Vorteil gewesen ist, ergiebt sich
aus der Thatsache, dass bei Verminderung der Spannung
zwischen dem Privatdiskont an der Berliner Börse und dem
Reichsbankdiskont sich eine Krhöhung der Rentabilität der