Full text : Bankpolitik / von Georg Obst (2)

10. Der Betrag der umlaufenden Noten: Nurder Gesamtbetrag derim
Verkehr befindlichen Noten wird angegeben, nicht die Summe der überhaupt
>mittierten Noten und ihre Stückelung. Dies geschieht nur in der Jahresbilanz.
Am 31. Dezember 1913 waren insgesamt in Betrieb gegeben:
zu 1000 M 1631670000
» 100 3527456100
50 843 197 800
20 1047678380
An eigenen Noten waren vorhanden:
zu 1000 M 1236310000
100 2011074 600
50 58251085C
20 626490780

»
Hiernach waren also nur ,
im Verkehr. Davon gehen noch
ab, die zum Umlauf nicht mehr geeignet waren,
so daß der tatsächliche Notenumlauf am 31. Dezember
 1913 . .
vetrug,
Betrachten wir nun am obigen Ausweis die Berechnung der Noten-M

 4456386230
M 2593616050
171210

‚3

steuer.
Durch die Novelle von 1899 ist das ‚steuerfreie Notenkontingent der
Reichsbank auf 450 Millionen M erhöht worden mit der Bestimmung,
daß ihr das Kontingent der Notenbanken, die ihr Notenrecht aufgeben,
zuwachsen solle. Dadurch hatte es sich auf 472829000 M erhöht. Nach
der Novelle von 1909 ist, mit Gültigkeit vom 1. Januar 1911 ab, das
Kontingent auf 550, und für den letzten Ausweis eines jeden Vierteljahrs
 auf 750 Mill. M erhöht worden.
Nach dem obigen Ausweis beträgt
der Metallbestand . . . . . .M 1166382000
der Bestand an Reichskassenscheinen ‚,, 48541000
der Bestand an Noten anderer Banken , 11345000
M 1226268000.
Metallisch nicht gedeckte Noten darf die
Bank, wie erwähnt, .......0. 0 0 0 550000000
ausgeben, Steuerfrei sind demnach. . . .M 1776268000.
Ungedeckt, d. h. steuerpflichtig sind . . . „ 120645000,
da die Summe der umlaufenden Noten . .M 1896913000 beträgt.
SO
            
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