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oymnasium, wie immer, außer-Betracht gelassen) — die anderen
Schulen zeigen nur geringe Unterschiede.
So klein die Zahlen, wie gesagt, sind — daß gerade die
arnsteren und schwereren Lungenerkrankungen bei den
Gymnasien am häufigsten sind, dürfte wohl kaum zu bezweifeln
sein und verdient besondere Beachtung.
Das oben über die Fehler an den Gliedmaßen Gesagte trifft zum
großen Teil auch für die Unterleibsbrüche und Verbildungen
der Füße, darunter hauptsächlich Plattfußbildungen zu.
Auf diese Zustände, meistens auf angeborenen oder in frühester Jugend
erworbenen Anlagen beruhend, übt der Schulbesuch wohl im allgemeinen
kaum einen begünstigenden Einfluß aus. Die bei den vorschiedenen
Schulen nachweisbaren Unterschiede dürften daher auf
anderen Einwirkungen beruhen — wir werden hierauf bei der Besprechung
des Einflusses der Dauer des Schulbesuches und der
Zwischenzeit zwischen Schulbesuch und Untersuchung noch zurückkommen.
Auch bei den Ohrenerkrankungen ist wohl weniger an den
Einfluss der Schule zu denken, als an andere Einwirkungen, insbesondere
auch an die je nach den sozialen Schichten, aus denen sie
sich in einzelnen Schulen rekrutieren, verschieden große Sorgsamkeit
Ohrenerkrankungen gegenüber; in diesem Sinne ist vielleicht der hohe
Prozentsatz bei den nach $ 89.6 Berechtigten nicht als ganz zufällig
anzusehen.
Die Diensttauglichkeit aufhebende Narben sind bei den Gymnasien
am häufigsten gewesen, desgleichen die Fettleibigkeit.
Was die Krankheiten des Nervensystems betrifft, so sind
in der Tabelle S. 50/51 die Geisteskrankheiten und die Epilepsie —
im Gegensatz zu Tabelle S. 44 -— mit verrechnet; trotzdem sind die
Zahlen doch noch so klein, daß es nicht angängig erscheint, den
Unterschieden bei den einzelnen Schulen besondere Bedeutung beizuiegen.
Auffällig ist ja, daß ihre Zahl an sich so gering ist, weniger
für die eigentlichen Geisteskrankheiten, deren Entstehung wohl vielfach
erst in eine spätere Zeit fällt oder — wenn schon früher entstanden
— den Besuch einer höheren Schule ausschließt, als vielmehr
bei den eigentlichen Nervenkrankheiten; wird doch gerade der Ueberbürdung
der Schüler ein nicht unwesentlicher Anteil an der angeblich
zunehmenden Häufigkeit nervöser Krankheiten zugeschrieben. Es ist
aber dabei zu bedenken, daß derartige Zustände wohl nur selten —
wenn nicht ärztliche Zeugnisse usw. vorliegen, oder die Erkrankung
schon einen hohen Grad erreicht hat — bei der militärärztlichen