Auslandsanleihen des Saargebiets. 117
tionen, die zur Umwandlung der Valutaschulden deutscher Städte
ausgegeben sind, das Darlehn an den Norddeutschen Lloyd und
die zweite Hälfte der zweiten Siemens-Anleihe, wenn man wieder
auf die in Tab. 16 angegebene Gesamtsumme kommen will. Prozen-
tual ergibt sich folgende Verteilung:
Länder
Ver. Staaten . ı
England. ...
Holland . . |
Schweiz. . .
Schweden . .‘
Versch.Länd.. |
Jahr
1924 | 1925
a A922
51,0
24.6
JA
*aq97
Oktober—$September
Qain „996/7 | 1924/7
62,1
14,2
‚9
;2
1,4
72
SE
In Europa sind demnach rund 40 % der Anleihebeträge unter-
gebracht, wobei noch zu bedenken ist, daß in den Vereinigten Staa-
ten bei der Auflegung deutscher Anleihen nicht unerhebliche Be-
träge für Rechnung europäischer Interessenten gezeichnet wOor-
den sind.
Die Verteilung der Tilgungs- und Zinsenbeträge auf die ein-
zelnen Jahre ist im Anhang (Tab. 9 und 10) angegeben.
Die Auslandsanleihen des Saargebiets.
£
0
Wi
a
Im Saargebiet hat die Stadt Saarbrücken zwei Anleihen und
der Zweckverband „Verband der Kreise des Saargebiets‘“ eine’ An-
leihe in Neuyork aufgenommen, ferner hat die Hypothekenbank
Saarbrücken zwei Pfandbriefserien zu je 1 Mill. $ an Ames, Emerich
& Co verkauft. Dazu kommen eine Anzahl kleinerer Anleihen von
katholischen Kirchengemeinden usw., die in Holland aufgenommen
wurden. Nachstehende Tabelle gibt eine Übersicht über die An-
leihen.
Von der Anleihe der Saarkreise wurden 500000 $ durch die
Amsterdamsche Bank und Internationale Bank in Holland am
4. Juli 1925 zu 97 % aufgelegt.
Die Auflegung der Anleihen der Stadt Saarbrücken, der Saar-
kreise und der Hypothekenbank Saarbrücken A.-G. erfolgte durch
Ames, Emerich & Co unter Beteiligung von Strupp & Co und zum
Teil auch anderer Firmen. Die kirchlichen Anleihen wurden von
der Nationale Spaar- en Emissiebank aufgelegt, mit Ausnahme der
Anleihe der Kirchengemeinde St. Johann in Saarbrücken, die von
der Nederlandsche Landbouwbank emittiert wurde.
Die erste Anleihe der Stadt Saarbrücken hat die un-
gewöhnliche Laufzeit vom 1. Januar 1925 bis 31. März 1935. Die