Full text : Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

FRANKREICH.  —Finanzen  Budget).

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Ausgaben.

Ministerium  des  Staats  :i’ll  2*400
der  Justiz  .33’217,210)  u.  des  Cultus  '47’S20,OSO)  .  Sr047¡100
der  auswärtigen  Angelegenheiten  12’507,200
des  Innern  dabei  17’037,100  für  Gefängnisse  .  .  5r025,S45
der  Finanzen  22’070,517
des  Kriegs  dabei  :  40*200,240  für  Stab  u.  Gendarmerie
  u.  7*550,035  geheime  Ausgaben)  367*862,020
Generalgouvernement  Algerien  14*356,013
Ministerium  der  Marine  u.  Colonien  (letzte  24*455,700;  .  .  .  151*002,332
des  ötfentl.  Unterrichts  10*400,121
der  Landwirthsch.,  des  Handels  u.  der  öflf.  Arbeiten  71*370,753
des  kaiserl.  Hauses  u.  der  schönen  Künste  .  .  .  12*314,200
Regie-u.  Steuererhebungskosten  der  directen  17*725,031,  des
En  reg.,  Stempels  u.  der  Domänen  15*178,000,  der  Forsten
8*545,717,  der  Zölle  u.  indir.  Aufl.  63*^52,320,  der  Tabaksregie ­
  04,040,500,  der  Post  61*750,207  234*001,774
Rückersätze,  Ausfälle  u.  Prämien  10*505,500

Zusammen  1,750*022,
Hiezu  kommen  aber  noch:  B.  Specialbudget,  betragend
220  403,035  br.,  Departementalumlagen  auf  die  directen  Steuern,  zur
Deckung  der  Dcp.-Bedürfnisse;  —  C.  Ordnungsbudget  (durchlauiende
  Posten)  mit  104  036,154;  —  endlich  D.  ausserordentliches
Budget,  118*852,000  Bedarf  u.  110*350,011  Fr.  Einn.  (wobei:
66*170,011  Renten  des  Amortiss.,  22%  Mill.  Erhebung  der  Dotation
des  Amort.,  10  Mill.  Entschädigung  von  China,  1*080,000  ditto  von
Cochinchina,  13  000,000  von  Mexico,  2  Mill,  ausserord.  Holzschläge
etc.).  —  Somit  Gesammteinnahme  2204*015,262,  Gesammtausgabe
  2103*303,772  Fr.
Hauptein  nähme  Positionen.  Zu  den  Einkünften  (so  weit  sie
hier  auszuscheiden  sind)  liefern  :  das  Staatseigenthum  (die  Domänen  im
weitesten  Sinne)  nur  etwa  3  Proc.,  die  directen  Steuern  gegen  20  %,  die
indirecten  Auflagen  76%  Proc.  —  Auch  in  diesem  Grossstaate  ist  der
Ertrag  der  Domänen  verhältnissmässig  äusserst  unbedeutend  —  denn
auch  hier  ist  das  ursprünglich  so  grosse  unmittelbare  Staatsvermögen
(aus  welchem  vor  Allem  die  öffentlichen  Bedürfnisse  gedeckt  werden
so  ten)  verschleudert  worden.  Der  Ertrag  scheint  um  so  geringer,  wenn
man  die  Einziehung  der  vielen  Geistlichen-  und  Adelsgüter  während  der
evo  erwägt,  und  wenn  man  die  colossale  Höhe  der  Staatsschuld
rerul  ^^benen  unmittelbaren  Activvermögen  entgegen  hält.  WähwahlnnT
  Xeuzcit  verschleuderte  man  namentlich  sogar  Staats-)
  ebrigens  betrug  der  "Werth  der  Domänen,  nach  einer

für  die  Dauer  von  10  Jahren  jährlich
der  Gebirge  ausgesetzt.  —  1864  ward
tL/it  1  T»  "  ^^Giten  Kaiserthum  veräusserten  "Waldungen  zu
-1  -50,508,  aus  andern  Domänenverkäufen  zu  2'/,  Mill,  angegeben.

letzteres  war  schon  1860  auf  1*077  046  eési
Verminderung  Einhalt  zu  thun,  hat  man  fi
eine  Million  Francs  zurM  letlerbewaldung  d
der  Erlös  aus  den  unter  dem  zweiten  Kn,\
            
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