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zugeschlagen ist. Dev Betrag, um welelieu der W eclisel des
Pamergeldlandes auf diese Weise noch über die uiläudische
Cuursdiffereuz hinaus auf allen fremden ^Märkten entwertliet
wird, entsprießt genau jenem Betrage, über welchen die IVeisdifferenz
der Devisen aus Ländern mit ]\Ietallvaluta in der Rege
gar nicht gehen kann, nämlich den Münz- und Transportknsten
der Edelmetalle; es wird also der Paristand dieser Papiergeldwechsel
genau auf der Verlustgrenze aller audm-en V echsel
stehen. Den Coursstand, auf welchem beispielsweise ein
deutscher Wechsel in Paris erst dann sinken kann, wenn die
Zahlungsverpflichtungen Deutschlands an Frankreich die Enipiiinge
von dorther in solchem Atasse überwiegen, dass BaargeWsendungen
lohnend werden, muss der österr. Wechsel
bl Paris dann inne haben, wenn zwischen österreichischen und
französischen Zahlungsverpflichtungen vollkommenes Gleichgewicht
herrscht; während bei einem Verhältnisse von Zah-Inngsverpflichtungen,
welches Baarsendnngen von Oesterreich
nach Frankreich nothwendig machen würde, die österr. W echsel
in Paris noch einmal nm den Betrag der Versendungsspesen
für Edelmetalle sinken inüs.sten.
Die österreichischen Wechselconrse sind ein lehrreicher
Beleg zu dieser BehauptungJ) Während dieselben vor Eintritt
der Zettelwirthschaft beinahe ohne Ausnahme günstig waren,
wurden sie von da ab ebenso regelmässig ungünstig. Eine aut
grosse Vollständigkeit allerdings keinen Ans])ruch machende
Zusammenstellung für die .Jahresmittelwerthe der Devise
') Es ist keine leichte Aufgahe, insheson.lere in Oesterreich, wo statistisches
Material erst in jüngster Zeit systematisch gesammelt nnd gesichtet
wird für eine längere Reihe von .fahren verlässliche Auf/.eichnnngen über die
jeweilige Höhe des Wechselconrses/.u erhalten ; werden doch seihst derzeit von keiner
öffentlichen Behörden die entsprechenden Daten veiwerthet. Die Wiener Börsekanimer
veröttentlicht zwar von .fahr zu .fahr die Durchschnittscourse verschiedener
an ihr gehandelten Werthe, aber unter diesen Durchschnitten heflndet
sich merkwürdiger Weise kein einziger Devisencours. Ebenso wenig existirt
bisher eine Privatarheit über diesen Gegenstand. Das erforderliche Material
musste daher, soweit es sich nicht zufällig in den 1‘uhlicationen der österr.
Nationalhank aus dem Jahre 18til geordnet vorfand, aus den einzelnen Coursblättern
der Wiener Börse ausgezogen, berechnet und gesichtet werden.
Die erwähnte Publication der Bank enthält die höchsten und niedersten
monatlichen Durchschnittscourse auf Augsburg, wie sie an der Wiener Börse